#097 Alles im Kasten - Das Fotoprojekt „Ganz Rudolfsheim-Fünfhaus“
Shownotes
In der 97. Folge von „Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten“ präsentieren Brigitte Neichl und Birgit Dhibi das ambitionierte Fotoprojekt „Ganz Rudolfsheim-Fünfhaus“. Über fünf Jahre hinweg hat ein engagiertes Team jedes Gebäude des Bezirks dokumentiert. Die Themen im Interview reichen von der systematischen Erfassung von **14.000 Fotos ** über die technischen Finessen der IT-Umsetzung mittels KI bis hin zu persönlichen Erlebnissen in den Gassen des 15. Bezirks.
Zu Gast sind die Projektkoordinatorin Susanne Woytacek, unser IT-Fachmann Christian Riedl sowie die Fotograf:innen Maria Berghammer, Michael Hörtenhuber und Martina Wagner. Zudem feiert die Grätzelkorrespondenz ihr Comeback: Melty berichtet von ihrem herrlich erfrischenden Spaziergang zu den Brunnen im Norden des Bezirks.
Doch das ist noch nicht alles! Wir werfen auch einen Blick in die Zukunft. Am Donnerstag, dem 19. Februar 2026, laden wir von 17:00 bis 19:00 Uhr zu „Behind the scenes – Wie eine Ausstellung entsteht“ ein. Hier können Gäste dem Museumsteam live über die Schulter schauen und exklusive Vorab-Einblicke in die kommende Wasserausstellung gewinnen. Außerdem gibt es einen Ausblick auf die März-Folge, in der wir das Bezirksmuseum Ottakring besuchen und das enorme Potenzial ehrenamtlicher Mitarbeiter:innen vorstellen.
Co-Moderatorin dieser Folge ist Birgit Dhibi. Skript: Brigitte Neichl.
Hören Sie rein in eine Folge voller Kultur, Geschichte und Grätzelgefühl!
Im Blogartikel zur Podcast-Folge finden Sie viele weitere Informationen und Links.
Links
https://bm15blog.wordpress.com/2022/07/15/kp052/
Weitere Links zum Podcast:
Hier erfahren Sie mehr über Ziele und Inhalte von "Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten"
Transkript anzeigen
00:00:19: Fünfzehn Minuten über den fünfzehnten.
00:00:22: Der Kultur-Podcast aus Wien, Rudolfsheim,
00:00:24: Fünfhaus.
00:00:36: Hallo Birgit!
00:00:38: Schön dich zu sehen.
00:00:39: Du bist ja heute ganz besonders toll gekreidet.
00:00:43: Eine Mischung als vintage und modern.
00:00:45: Danke
00:00:46: Ich stöbre gerne in Sekund Händleden Und kombiniere das dann mit neun Stücken.
00:00:51: Das
00:00:51: sieht man zwar hier im Podcast nicht Aber es verströmt doch eine gewisse Aura.
00:00:57: Darf ich dann später ein Foto von dir an deinem Outfit machen?
00:01:00: Ja,
00:01:00: gern!
00:01:01: Aber apropos Foto, das ist doch heute auch unser Thema beim Interview.
00:01:06: Hast du nicht diesmal mit unserem Fototeam gesprochen dass alle Häuser bei uns im fünften Bezirk fotografiert hat?
00:01:14: Ja genau!
00:01:15: Ich habe zu dem Gespräch auch unsere Kollegin Susanne Wojtacek eingeladen die das Projekt koordiniert und auch unseren Mann für die IT-Umsetzung Christian Riedl der sehr wichtig und sehr hilfreich für das Projekt war.
00:01:29: Da bin ich ja schon mächtig gespannt.
00:01:31: Legen wir gleich los!
00:01:33: Ja klar, zuerst begrüße ich aber noch wie gewohnt unsere Hörerinnen und Hörern.
00:01:39: Hallo und herzlich willkommen zur siebenundneunzigsten Folge von zweimal fünfzehn Minuten über den Fünften.
00:01:46: Mein Name ist Brigitte Neichl.
00:01:48: Gemeinsam mit meiner Kollegin Birgit Thibi bringe ich Ihnen Kultur Geschichte und Gretzelgefühl direkt ins Ohr Warum wir mittlerweile bei zweimal fünfzehn Minuten angekommen sind?
00:02:02: Die Antwort hören Sie in Folge siebenundvierzig.
00:02:05: Den Link finden Sie in den Show-Notes!
00:02:08: Im folgenden bleiben wir aber einfachheishalber, bei der gewohnten Bezeichnung, fünfzehnt Minuten über den Fünften.
00:02:17: Dieser Podcast wird Ihnen präsentiert vom Bezirksmuseum Rudolfsheim V Haus dem Veranstaltungsmuseum im Herzen des Fünfzehnten Bezirks.
00:02:26: Das Museum bietet Ausstellungen, Veranstaltung und Events für Erwachsene und Kinder – und diesen Podcast!
00:02:34: Alles rund ums Museum finden Sie unter www.museum-fünftem.at.
00:02:41: Geht's los?
00:02:43: Ja ich spreche heute mit Beteiligten an unserem großen Fotoprojekt.
00:02:49: Das nennt sich ganz gut aufs Heimpfiffhaus.
00:02:52: Das war eine Schnapsidee, würde man sagen oder ein geistes Blitz wenn man es positiv formulieren möchte von mir in der Corona-Zeit noch ... ... und meine Idee war eben das wir jedes Haus im Bezirk fotografieren.
00:03:10: Idealerweise habe ich mal gedacht dass wir das in ein zwei Jahren fertig haben.
00:03:15: dann haben wir einen
00:03:15: Konvolut
00:03:16: am Fotos zu einem bestimmten Zeitpunkt.
00:03:20: Und das könnte man dann ja in fünf oder zehn Jahren wiederholen und dann könnte man vergleichen.
00:03:27: Am Beginn hat sich die Steffi Queter gemeldet, und hat die Organisation übernommen und hat da wirklich ein Mammutprojekt bewältigt weil sie hat sich alle Adressen, alle Gassen des Bezirks herausgesucht, alle Hausnummern, hat Excel-Tabellen gemacht Nummern vergeben und hat das alles so vorbereitet in einzelnen Ordnern.
00:03:53: Auch das System, dass jede Person die Fotografiert einen eigenen Ordner hat dort die Liste hineinbekommt.
00:04:01: Also sie hat es wirklich gemeinsam sehr viel gesprochen wie wir das machen weil es gibt kein Vorbild im Sinn.
00:04:08: Wir haben das halt neu begonnen uns überlegt wie wir es am besten machen Und sie hat das wirklich ganz ganz toll gemacht und hat am Anfang auch noch selbst fotografiert.
00:04:18: Und dann habe ich begonnen, Leute zu suchen die das Fotografieren übernehmen wollten, Fototeam zusammenstellen.
00:04:26: Da haben sich am Anfang einige Leute gemeldet, die waren zuerst enthousiastisch Dann haben sie dafür stark nachlassen.
00:04:33: Aber ich hab weiter gesucht und letztendlich sind wir aber dann auf ein Team von glaube ich vier Leuten gekommen, vier bis fünf.
00:04:42: Die werden wir dann noch vorstellen im Laufe des Gesprächs.
00:04:47: und dann ist uns leider die Steffi Queter ausgefallen, sie hat aufgehört.
00:04:53: Sie hat uns einen schönen
00:04:56: und
00:04:57: guten Grundstock dargelassen.
00:04:59: und dann habe ich die Susanne Walterczep, die heute auch hier ist gebeten dass sie die Koordination übernimmt.
00:05:06: Sie hatte es auch netterweise übernommen.
00:05:08: Da musste man ein bisschen noch umdisponieren und da musste es dir quasi das so herrichten, dass es auch für dich handhabbar ist.
00:05:15: Dann gab's eben dieses fixe Fototeam – dann ist es losgegangen!
00:05:20: Über die Motivationen und über was man da alles so erlebt im Laufe der Zeit und was das Schöne war oder vielleicht das Schwierige war darüber werden wir jetzt sprechen.
00:05:32: Und wir haben auch mit an Bord den Christian Riedl der erst seit ...
00:05:39: ...
00:05:40: im Bord des Museumsteams ist und der uns technisch unterstützt.
00:05:47: Und da kann vielleicht auch die Sosange und ihr zwei könntest dann gut darüber erzählen, was er genau gemacht hat und wie dir das auch geholfen hat.
00:05:57: Also sprich, wie lange hätte es gedauert ohne Christian?
00:06:00: Wie schnell ist es jetzt gegangen mit Christian?
00:06:03: Ja, jetzt habe ich so viel geredet Aber das war wichtig am Anfang zu sagen, was wir da überhaupt gemacht haben.
00:06:10: Warum wir das gemacht haben?
00:06:13: Und jetzt möchte ich eine Vorstellungsrunde einmal beginnen und zwar sagt sie bitte nur euren Namen und in einem Satz, was euer Anteil an dem Projekt ist.
00:06:24: Gut also ich bin Brigitte Neichel, die Leiterin des Bezirksmuseums.
00:06:29: Ich hatte eben die Idee dieses Fotoprojekt zu beginn und habe es ganz Rudolf Seym Fünffhaus genannt, in Anlehnung an.
00:06:37: Manche werden es vielleicht wissen, Falco der ein Lied hatte ganz Wien bei uns ist ganz Rudolf Seym-Fünffaus.
00:06:46: Und ja die Idee ist immer zuerst in meinem Kopf dann rede ich drüber, dann finde ich Leute die mitmachen und dann wird's oft was nicht immer natürlich am Ende des Projekts.
00:06:59: Deshalb machen wir auch dieses Gespräch und das ist einfach ein schönes Gefühl, immer zu sehen wie etwas was eigentlich zuerst nur im Kopf ist dann herauskommt und umgesetzt wird und fertig wird.
00:07:12: Hallo mein Name ist Susanne Volterczek und ich helf seit zwanzig dreiundzwanzig mit der Koordination im Fotoprojekt.
00:07:20: also das habe ich übernommen von der Steffi Queta.
00:07:23: Also Ich bin der Christian Riedl.
00:07:25: Ich habe über vierzeig Jahre lang Software entwickelt und wie ich vor vier Jahren in Pension gegangen bin, habe ich begonnen die Bezirksmuseen zu besuchen.
00:07:35: Da bin ich auf verschiedene Defizite gestoßen im Bereich der IT allgemein.
00:07:41: Ein großes Thema ist immer die Datensicherung.
00:07:44: Man muss sich kümmern dass diese Daten die mühsam zusammengetragen werden auch nicht verloren gehen können.
00:07:51: Das war eine der Aufgaben bei dem Fotoprojekt.
00:07:55: Weitere Aufgaben waren die Daten aus den verschiedenen Ordnern und Excel-Tabellen logisch richtig zusammenzuführen, das könnte man manuell machen was natürlich fehleranfällig ist.
00:08:07: Wenn es aber einen Regelwert gibt, nachdem man das machen kann, macht das die Software wesentlich zuverlässiger.
00:08:13: Und das habe ich
00:08:14: gemacht.
00:08:15: Hallo!
00:08:15: Mein Name ist Maria Berghammer
00:08:17: und
00:08:18: ich
00:08:19: bin seit Herbst der Beine und habe in verschiedenen Straßen fotografiert, weil ich gerne fotografiere
00:08:27: und mal lacht.
00:08:29: Das habe ich gelesen auf der Homepage wo halt so
00:08:33: freiwilligen
00:08:35: gesucht werden und dann habe ich mich beworben.
00:08:37: Und
00:08:39: seit daher mache ich Fotos und hab mir gedacht, ah das wird eh locker gehen, bin aber dann darauf gekommen
00:08:47: dass das irgendwie
00:08:49: mit den engen Straßen und mit den hohen äußern doch eine gewisse Herausforderung ist.
00:08:54: Ja Michael, Michael Hörtenhuber ist auch im Fototeam, wobei man sagen muss du warst dir davor schon.
00:09:02: Im Museum da warst du quasi Jahre weg in Deutschland.
00:09:05: Davor hast du fast zehntausend unserer Fotos eingescannt, die jetzt zu unserem Bestand hören in dem wir immer wieder reinschauen können.
00:09:14: Und da war es naheliegend als du wieder zurückgekommen bist und wieder zu den Fotos gekommen bist.
00:09:19: Nämlich du hast auch beim Fototip mitgemacht.
00:09:22: Das habe ich eigentlich schon erklärt.
00:09:23: wie bist du zum Projekt gekommen?
00:09:25: Richtig
00:09:26: das ist schon damit erklärt ja!
00:09:28: Aber warum hast Du mit gemacht?
00:09:30: Das kannst du uns noch sagen.
00:09:32: Ich hab's gut gefunden Straßenzüge aus den historischen Bildern und war natürlich neugierig, wie sie jetzt aussehen.
00:09:43: Und wenn ich das Fotoarchiv auch erweitern kann – also das Archiv für die nächsten Generationen – dann Das war schon eine Motivation.
00:10:09: Bezirksmuseum gestoßen und haben mir gedacht, ja das wird mich grundsätzlich interessieren.
00:10:14: Und fotografieren wäre ein schöner Einstieg.
00:10:17: Dann habe ich mit gesprochen und hab angefangen im Fotoprojekt.
00:10:20: Was hat dich besonders angesprochen?
00:10:23: Also erstens fotografiere ich gerne und schaue mal so Details an und nehme Details raus und des Zweites interessiere ich auch für Häuser, für Architektur und es war halt sehr... passende Gelegenheit,
00:10:39: das
00:10:40: zu kombinieren.
00:10:42: Also jetzt sind wir da schon amtsbekannt und kennen uns die Leute und wissen dass wir große Ideen haben, dass wir es aber auch umsetzen.
00:10:51: Das ist halt manchmal ein bisschen länger dauert als geplant, aber trotzdem wir sind dran geblieben und vielleicht fangen wir mit dir an Susanne noch bevor wir zu den einzelnen Fragen gehen machen wir mal so eine Bestandsaufnahme.
00:11:03: Sind wir jetzt wirklich fertig mit allen Gassen und Straßenplätzen im Bezirk?
00:11:08: Im Großen und Ganzen schon, was jetzt vor allem ansteht ist
00:11:11: die Liste
00:11:12: ins Reine
00:11:13: zu
00:11:13: bringen wo eben der Christian sehr viel macht und sehr viel hilft.
00:11:16: Und dass die Dateipennennungen passen von den einzelnen Fotos weil es muss ja auch jedes Foto inventarisiert
00:11:22: werden
00:11:23: und das muss halt unseren Vorgaben entsprechen.
00:11:25: und da gibt's auch noch kleine Hacker die man ausbessern muss.
00:11:28: Aber wir
00:11:29: müssen nicht nur fotografieren.
00:11:30: Im Fotografieren sind wir fertig.
00:11:32: Straße
00:11:33: haben wir die Fotos nicht mehr gefunden,
00:11:35: aber ich glaube sie werden noch auftauchen.
00:11:38: Aber ich meine wenn man bedenkt, kannst du sagen wie viele Gassenstraßen und Plätze haben wir im fünften Bezirk?
00:11:46: Das sind rund
00:11:46: zweihundert und klingt jetzt einmal nicht viel, aber da sind ja natürlich auch Häuser in diesen Gassen und es sind lange Gassen dabei!
00:11:54: Und das
00:11:55: ist jeder Hausnummer fotografiert worden.
00:11:57: Mehrere Abbildungen von Haus
00:12:01: Ja, nicht nur das Haus selber sondern auch genau das Haustor.
00:12:05: Dann
00:12:06: Hausschmuck zum Beispiel oder Besonderheiten oder wenn dort Schilder angebracht sind, wenn es da Ärztinnen und Ärzte gibt oder irgendwelche Firmen dann einmal das ganze Haus und einmal Details.
00:12:18: also da können bis zu fünf sechs oder noch mehr Fotos pro Haus sein.
00:12:23: wie viele Fotos haben wir insgesamt?
00:12:26: Also es sind über vierzehntausend
00:12:28: im Sommer.
00:12:29: Wahnsinn, eigentlich schon.
00:12:31: Das habe ich am Anfang quasi nicht so im Blick gehabt.
00:12:33: Ich habe halt gedacht das ist eine gute Idee und das machen wir aber dass es dann vierzehntausend wahnsinnig viel um wahnsinnigt toll.
00:12:40: also jetzt wissen wir quasi wovon wir reden.
00:12:42: das ist nicht nur eine kleine Gasse wo man halt zehn Häuser hat sondern Wie gesagt, zweihundert Gassenstraßenplätze und vierzehntausend Fotos.
00:12:51: Und
00:12:52: Viertausend Hausnummern waren es circa!
00:12:54: Dazu kommen eben noch die Plätze und Parks, die wir auch noch fotografiert haben.
00:12:58: Ja dann fangen wir vielleicht mit der ersten Frage an.
00:13:02: Das kann teilweise kürzer sein weil man es vielleicht eh schon gesagt hat wie bist du zu dem Projekt?
00:13:08: Kommen, bleiben wir bei der Susanne mal.
00:13:10: Also ich bin zwanzig-treiundzwanzig dazugekommen
00:13:13: weil
00:13:13: die Steffi da
00:13:15: nicht mehr im Museum
00:13:16: gearbeitet hat und da hast du mich eben gebeten dass sich bei der Koordination mithelfe.
00:13:22: Ich habe eine Schwäche für den Bezirkmusik.
00:13:24: Small is beautiful!
00:13:26: Muss nicht alles so mega sein.
00:13:29: Und außerdem das passt gut zusammen in der Pension.
00:13:32: Ich kann die Softwareentwicklerei nicht lassen.
00:13:34: also ich muss etwas tun in diese Richtung
00:13:37: Und du unterstützt ja quasi, man muss das immer wieder dazusagen, ehrenamtliche Arbeit.
00:13:42: Das ist nicht so, dass wir da jetzt alle hoch bezahlt sind in unseren Koordinationsaufgaben und Foto-Aufgaben.
00:13:49: Wir machen das alle ehrenamtlich,
00:13:50: du machst
00:13:51: es ehrenamblich – und so findet das halt schön zueinander.
00:13:56: So ist's!
00:13:57: Ich war ja schon vorher für das Bezirksmuseum tätig eben für die Datensicherung.
00:14:02: Mein Ziel ist, eine gemeinsame Web-Applikation für sämtliche Fotos erstellen und da waren eben die Fotos aus dem Fotoprojekt noch nicht so weit fertig.
00:14:15: Und
00:14:16: um diese Fertigstellung zu unterstützen, sprich die Fotostow
00:14:21: zu beneinen und umzuordnen
00:14:23: bis eben der ursprünglichen Intention entsprungen hat habe ich mich dann mit eigenes entwickelter Software beteiligt damit das schneller zu einer Ende kommt.
00:14:33: ganz einfach
00:14:34: Da muss man jetzt dazu sagen, dass das angesprochen... Wir haben ja nicht nur die vierzehntausend Fotos vom Foto-Projekt.
00:14:41: Wir haben auch noch andere Fotos, die hat der Michael Hörtenhuber mit eingescannt.
00:14:45: also es ist auch nur ein Teil sind auch nicht alle und das sind ungefähr zehntausend oder?
00:14:50: Neuntausendsemhundert genau!
00:14:52: Und dann gibt es noch eine Sammlung der Kati, die von extern übernommen wurde.
00:14:57: Noch einmal tausend, siebenhundert Bilder und das Ziel ist eben alle diese Bilder dann unter gemeinsame Oberfläche zu kriegen dass man drinnen dann konsistent suchen und filtern
00:15:08: kann.
00:15:08: Und sie aber
00:15:09: trotzdem in
00:15:10: ihren Wohnungen lassen
00:15:11: kann?
00:15:11: Genau!
00:15:13: Das ist mir halt ein Anliegen, dass wir immer noch weiß wo sind die Fotos vom Fotoprojekt.
00:15:21: Das heißt, wir haben jetzt beim Foto-Projekt schon mehr Fotos hineinbekommen als wir vorher hatten?
00:15:27: Ja.
00:15:27: Das war man gar nicht so bewusst.
00:15:29: Aber dann kommen wir zur Maria... das ist ja eh schon, als gesagt vielleicht wiederholen wir es nur kurz wieder zum Projekt gekommen bist.
00:15:38: Ich bin eben über die freiwilligen Seite der Statt Wien, da habe ich das gelesen, dass im Fünfzehnten im Bezirksmuseum Fotografen gesucht werden für dieses Projekt und da hab' ich mich gemeldet.
00:15:51: Und wie bin ich dazu gekommen?
00:15:54: Die Geistesplitze!
00:15:55: Ja genau meine Geistersplitzen und Schnapsideen je nachdem wie man es halt von welcher Seite man sehen will.
00:16:02: Du fotografierst gern, hast du ja schon gesagt.
00:16:04: Genau,
00:16:05: ich fotografiere gerne und spaziere
00:16:08: gerne.
00:16:08: Und unterstützt auch generell amtliche Arbeit.
00:16:12: Nächste Frage – was war dein spannendstes oder außergewöhnlichstes Erlebnis im Rahmen des Projekts?
00:16:21: Also ich muss gestehen, dadurch dass ich ja im Rahmen des Projekts vor allem vom Computer gesessen bin.
00:16:27: Haben sich die spannenden Situationen in Grenzen gehalten.
00:16:30: aber im Zuge
00:16:32: des
00:16:32: Vorletzens...
00:16:33: Tag
00:16:34: der Bezirksmuseen, wo es grün zu Grün haben ja unsere beiden Karins die Parks und Grünen lang fotografiert.
00:16:41: Und zwei drei habe ich auch fotografiert und das hat mir gefallen weil man versucht hat aus dem kleinsten Besalpark verspannendes oder nettes Foto rauszuholen.
00:16:50: Ja das kommt auch noch dazu.
00:16:51: wir haben wir haben ja das erweitert auch ein bisschen die Aufgaben des Fototeams.
00:16:57: wenn Für die Sonderausstellung spezielle Motive brauchten, haben wir das Fototeam auch losgeschickt.
00:17:04: Also eben wie du gesagt hast zu den Parks aber auch zu den ehemaligen Schulen, die es nicht mehr gibt also zu den nicht mehr existenten Schulen.
00:17:13: Aber die Gebäude gibt's noch beziehungsweise halt Nachfolgegebäude und das waren quasi Zusatzaufträge.
00:17:20: Was war dein spannendstes oder außergewöhnliches?
00:17:22: Bei der Software-Entwicklung gibt's keine emotionellen Highlights.
00:17:26: da sitzt man
00:17:28: Mächte
00:17:29: am PC und Werk.
00:17:31: Ganz
00:17:31: einfach!
00:17:32: Aber
00:17:33: auch in der Zusammenarbeit mit den Susannen?
00:17:35: Ich kann mich
00:17:36: an den Betriebsausflug
00:17:37: erinnern, das war ganz nett.
00:17:40: Da haben wir auch fotografiert.
00:17:43: Spannend ist ja die Arbeit am Computer oder koordinieren auch...
00:17:48: Softwareentwickling ist immer ein Kampf gegen irgendwelche Fehler.
00:17:51: entweder die man selber macht oder die Werkzeuge die man einsetzt sind nicht perfekt.
00:17:56: um daringt man oft kleinste Fortschritte, mächtelang.
00:18:00: Das ist aber aufregend!
00:18:02: Das macht
00:18:02: schon aufregende
00:18:03: auch mit der Schlimmschaft.
00:18:04: Ein bisschen Aufregung muss man haben
00:18:06: im Leben?
00:18:07: Ja ja sicher.
00:18:09: Manches Mal das war irgendwie recht... nicht, wenn ich dann mit Passanten ins Gespräch gekommen bin.
00:18:15: Also wenn die gefragt haben ja was machen sie denn Tage?
00:18:18: Und es waren eigentlich alle und ja andere Menschen, die wohnen schon seit meiner Kindheit da und das war irgendwie uns, wir haben ein bisschen erzählt wie's da früher war zum Beispiel in der Makrofrüdiger Straße.
00:18:31: Das habe ich irgendwie sehr... Interessant gefunden.
00:18:34: Es haben mir manche schon Barsch gefragt, was ich da tue und wenn ich gesagt habe, ja ein Fotografier für das Bezirksmuseum, war kein Problem mehr.
00:18:45: Manche wollten dann noch wissen warum und jetzt hat sich dann öfters ein Gespräch draus entwickelt aber es ist nie unangenehm worden.
00:18:54: Also besonders außergewöhnlich wurden nichts, nicht so was mir einfällt?
00:18:58: Hat denn niemand angesprochen?
00:19:00: Nein natürlich!
00:19:02: einer habe mich gefragt ob ich da Interesse, also Kaufinteresse habe.
00:19:07: Nein aber die Häuser waren brav haben sich nicht bewegt beim Fotografieren.
00:19:11: das ist gut
00:19:12: wenn sie davon gelaufen werden das wäre außergewöhnlich gewesen oder sonst?
00:19:16: Also mit Menschen bist du dann nicht irgendwie positiv oder negativ aneinander gegangen?
00:19:20: Nein hab ich auch versucht irgendwie zu vermeiden dass mir jemand reinläuft ins Bild.
00:19:25: Dann kommen wir zu Maria?
00:19:27: Spannende Erlebnisse hat es mehr gegeben, weil ich war ja immer nicht nur mit Fotoapparat sondern eben auch mit Glippbord bewaffnet und das hat dann doch manche Leute verwundert.
00:19:41: zum Beispiel kann ich mich erinnern vorallem Baustelle wo gerade ein neues Haus gebaut wurde ich sage jetzt nicht in welcher
00:19:48: Straße
00:19:48: haben da nachdem ich mich gegenüber positioniert habe und versucht hab, möglichst gute Fotos zu machen.
00:19:55: Dann haben die Bauarbeiter ganz misstrauisch geschaut, dann sind sie ein bisschen verschwunden
00:20:01: oder vor allem
00:20:02: hat sich einer, glaube es war der Vorarbeiter, hat sich da sozusagen seine Mut zusammengenommen und ist zu mir hergekommen und hat mich zuerst gefragt von welcher Behörde ich
00:20:13: bin?
00:20:16: Und dann habe ich gemeint ja... nicht von irgendeiner schwarz-arbeiterkontrolle, sondern ich will da einfach nur das Haus fürs Bezirksmuseum fotografieren oder die Baustelle.
00:20:31: besser gesagt und daraufhin war beruhigt.
00:20:36: Ja, ansonsten hatte ich oft nette Erlebnisse einfach mit Passanten
00:20:41: die wissen
00:20:41: wollte was ich da tue.
00:20:43: Also die meisten haben schon gemeint, ich bin vom Magistrat oder so irgendwas... Das macht Englisch?
00:20:49: Nein, das macht das Clipboard und manche haben mir dann auch ein bisschen etwas erzählt wie sich die Gegend verändert hat.
00:20:59: Einmal, das war gleich in der Küche, Backgasse.
00:21:03: Da ist dann ein Autofahrer stehen geblieben und hat mich auch gefragt, ganz verwundert was ich da tue?
00:21:09: Und ich habe ihn dann gefragt ob er leicht aus der Gegend ist und er hat gesagt, er hat früher da gewohnt!
00:21:14: Das interessiert ihn einfach.
00:21:15: nachdem ich ihm gesagt hatte es fürs Museum Hat er gemeint, naja wird dann wenn das im Museum zu sehen ist, würde sich das gerne mal anschauen.
00:21:24: Wer wohnt jetzt nicht mehr in den Fünfzehnten und ist nur zufällig durchgefahren?
00:21:29: Das meiste war also dass die Leute sich interessiert haben für das Projekt und das auch für gut gefunden haben.
00:21:36: Und gemeint haben sie worden, dass dann gern im Museum anschauen?
00:21:40: Ja,
00:21:40: das ist ein gutes Stichwort.
00:21:41: zu dem kommen wir ja dann am Schluss noch was wir quasi damit vorhaben weil es wäre ja schade wenn man das jetzt gemacht hat und dann verschwindet's in einer digitalen Schublade.
00:21:52: Das soll ja etwas damit gemacht werden.
00:21:56: Für die Leute des Bezirks oder der Stadt soll das ja einen Nutzen bringen.
00:22:01: Vielleicht sollte man dazu sagen, wie das Foto-Team überhaupt arbeitet.
00:22:06: Die Steffi hat ja für jede Straße eine Echselliste vorbereitet mit den vorgegebenen Inventarnummern
00:22:13: und
00:22:13: die Hausnummer sind schon aufgelistet und die Kolleginnen fotografieren nicht
00:22:19: nur,
00:22:20: sie müssen fotografieren, die müssen das in die Echslisten eintragen, die muss die Bilddateien dann richtig benennen.
00:22:29: Ich sammle das eben dann und das kommt in unsere Hauptliste zum Inventarisieren.
00:22:35: Ich freue mich halt schon auf den Ort, was wir mit den Fotos anstellen werden in Zukunft.
00:22:43: Ich habe es ja bei den Besprechungen auch immer gesagt.
00:22:46: also einerseits natürlich haben wir diese Sammlung.
00:22:48: das ist schon mal gut.
00:22:49: wenn Leute fragen zu einem bestimmten Haus kann man ihnen das zeigen.
00:22:55: ich kann's auch sehr gut brauchen für die Blockartikel.
00:22:58: dann immer ich in deinem Haus, auch wenn ich eins von früher habe ist noch besser und eins von jetzt.
00:23:04: Manchmal haben wir nur das aktuelle aber trotzdem wir haben ein Foto.
00:23:08: Dann was machen wir noch damit?
00:23:10: Wir
00:23:10: machen eine Podcastfolge.
00:23:12: da sind wir jetzt gerade dabei weil mir sein Anliegen dass wir das in die Welt hinaus tragen.
00:23:20: Dass alle anderen wissen was wir da gemacht haben Was dafür eine Arbeit und für eine Leistung dahinter steckt und was es eben auch bedeutet, was für einen Nutzen für die Menschen hat.
00:23:33: Dann habe ich auch vor dass wir eine Präsentation machen so wenn man dann wirklich fertig sind das man dann das auch präsentieren wo dann vielleicht alle die dabei waren ihre Lieblingsfotos zusammenstellen und sowie jetzt auch kurz erzählen wie das war was sie speziell erlebt haben.
00:23:52: also eigentlich eine Podcastfolge in Live, können wir dann machen.
00:23:59: Dann hätte ich auch gerne eine Broschüre die sehr viele Bilder natürlich beinhalten soll wo es auch wieder darum geht dass wir die einzelnen Fotografen und Fotografinnen vorstellen.
00:24:11: Für Ausstellungen natürlich!
00:24:13: Wir können auch im Zuge der Präsentationen können man vielleicht auch eine Fotoausstellung machen hier in der Galerie wo wir jetzt sitzen.
00:24:21: das macht ihr einfach wirklich ganz ein, zwei Fotos sehr groß vergrößert und einfach präsentiert auch.
00:24:28: Ja dann machen wir vielleicht noch eine Schlussrunde.
00:24:31: Fangen bei dir wieder an Susanne was meinst du überhaupt zu dem Projekt findest?
00:24:37: Also jetzt ist es natürlich nur eine Netfrage finde ich das Projekt gut oder nicht?
00:24:42: aber was findest du daran gut?
00:24:44: sollt mir das wiederholen.
00:24:46: Und was hat dir jetzt, wenn du das in einem Satz zusammenfassen würdest?
00:24:49: Was ist für dich das Schönste und das Tollste an dem Projekt gewesen.
00:24:55: Ja ja ich muss gestimmt.
00:24:56: ganz am Anfang als ich davon gehört habe hab ich mir gedacht naja es gibt Google Maps was braucht man da?
00:25:02: aber es stimmt natürlich dass ist jetzt vielleicht man kann die Fotos jetzt auch schon gebrauchen aber wirklich spannend werden die dann erst zehn Jahren oder Jahrzehnten, wenn man dann wirklich die Veränderung sieht und die zu historischen Bildern geworden sind.
00:25:16: Und das finde ich ganz einfach wichtig.
00:25:19: Dem diese Vollständigkeit, dass jetzt nicht
00:25:22: nur durch
00:25:22: die Stadt gehen und ein paar Fotos machen sondern wirklich alles komplett abrasten...
00:25:26: Also ist es nicht unnötig das Projekt?
00:25:28: Nein!
00:25:32: Wie sehe ich eigentlich auch so wie die Susanne?
00:25:35: Wirklichen Wert für die Nachfolge umzus reden wie die Entwicklung verlaufen
00:25:42: ist.
00:25:42: Aber teilweise eben jetzt auch schon, so wie das Haus da nebenan in der Gasse wo das Handelkino war, gut dass wir es noch fotografiert haben.
00:25:50: Jetzt erst anfangen zu teilen, wer ist nicht mehr da?
00:25:52: Sicher,
00:25:52: sicher.
00:25:53: Also es kann doch schnell gehen mit der Zukunft!
00:25:55: Es gibt
00:25:56: Ferne und eine kurze Vergangenheit
00:25:58: noch nicht.
00:26:00: Also findest du das Projekt auch insgesamt?
00:26:02: Da finde
00:26:02: ich positiv sicher.
00:26:04: Und was sagst Du dazu Maria?
00:26:06: Also es ist auch nonanätlich.
00:26:07: Es hat sich nicht mitgemacht,
00:26:09: aber ich finde auch das ist eine Dokumentation des Wandels für mich und deswegen interessiert mich auch die schon vorhandenen alten Fotos zuzuordnen zu denen wir gemacht haben.
00:26:21: Naja, es war jeweils große Herausforderung, also sehr viel, sehr umfangreich Aber
00:26:29: ja...
00:26:31: Es lohnt sich!
00:26:33: Wir haben's geschafft glaube ich, Uli ist fertig.
00:26:36: Na ja, jetzt muss er noch bearbeitet werden.
00:26:38: Ja aber die Fotos sind im Kasten.
00:26:41: Großartig!
00:26:42: Also insgesamt hat es dir gefallen?
00:26:44: Hat mir gut gefallen.
00:26:45: ich bin ein bisschen enttäuscht dass das jetzt vorbei ist
00:26:49: und insgesamt ja natürlich finde ich das Projekt auch gut.
00:26:53: wie gesagt schön dass aus einer Idee wirklich ein Ergebnis ein handfestes Ergebnis wird.
00:27:01: Und auch was du gesagt hast dass wir etwas für die kommen geleistet haben.
00:27:07: Die werden sicher, sagen wir in zwanzig- dreißig Jahren, die das sitzen und werden sagen gut dass sie das gemacht haben.
00:27:14: Und damit haben wir etwas geschaffen was wirklich einen Wert hat und was anderen hilft und andere unterstützt.
00:27:22: Danke, dass ihr da wart!
00:27:24: Und
00:27:25: bis
00:27:25: in zehn Jahre dann treffen uns wieder hier.
00:27:29: Also von Schnapsidee kann da ja keine Rede sein.
00:27:32: lieber Brigitte Geistesblitz trifft es da schon sehr gut.
00:27:37: Vierzehntausend Fotos haben unsere Kolleginnen im Laufe von fünf Jahren gemacht, sehr beachtlich und damit haben wir ein bedeutendes Zeitdokument geschaffen!
00:27:49: dass erst im Jahrzehnten seinen vollen Wert als historisches Archiv entfalten wird.
00:27:53: Du sagst es, da wir wirklich jedes Haus systematisch erfasst haben hinterlassen wir künftigen Generationen eine lückenlose Dokumentation des Wandels die es ihnen ermöglicht in zwanzig oder dreißig Jahren genau nachzuvollziehen wie ihr Bezirk zu diesem Zeitpunkt ausgesehen
00:28:12: hat.
00:28:13: In der Zukunft wird man dankbar auf dieses Konvolut zurückblicken da es wertvolle Erinnerungen für die Bevölkerung bewahrt und eine wichtige Quelle für spätere wissenschaftliche Recherchen darstellt.
00:28:27: Wir haben damit ein bedeutendes Zeitdokument geschaffen.
00:28:31: Denken wir nur daran, wie froh wir heute über Fotos aus den Neunzehnfünfzigern sind?
00:28:36: In dreißig Jahren wird man auf unsere vierzeintausend Bilder blicken und den Wandel des Bezirks lückenlos nachvollziehen können!
00:28:45: vom verschwundenen Geschäft bis zur neuen Fassadengestaltung.
00:28:49: Das hast du sehr schön zusammengefasst, genau so ist es!
00:28:53: Noch ein Hinweis an Sie lieber Hörerinnen und Lieberhörer – das Gespräch hat fast zwei Stunden gedauert.
00:28:59: wir mussten daher kürzen.
00:29:01: Das gesamte Interview finden sie in Kürze auf unserem YouTube-Kanal dem BM-Fünfzehn-Channel.
00:29:09: Wir kommen jetzt zur Gretzelkorrespondenz der ersten in diesem Jahr.
00:29:13: Und da bist du wieder als Melty aktiv gewesen, liebe Brigitte.
00:29:17: Und das Thema Dokumentation passt ja perfekt zu deiner heutigen Reportage!
00:29:22: Du hast dich ja diesmal im Norden des Fünfzehnten Bezirks auf die Suche nach sprudelnden Zeitzeugen begeben und dich auch einen auditiven Spaziergang zu zehn Brunnen im Nord von Rudolfsheim-Vfhaus aufgemacht.
00:29:36: Mikro frei für
00:29:38: Melty.
00:29:38: Hallo lieber Brigitte Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer.
00:29:43: Die Gretzl-Korrespondenz ist wieder zurück und beginnt heuer im Februar mit einem Beitrag von mir, der unsere Zuhörerinnen schon ein bisschen neugierig machen soll.
00:29:56: Und zwar auf das Thema unserer neuen Sonderausstellung ab März in Bezirksmuseum Rudolfsheim V Haus.
00:30:03: Ich nehme Sie heute mit auf einen auditiven Spaziergang zu zehn Brunnen im nördlichen Teil von Rudolfsheim V Haus.
00:30:11: beginnen wir einfach mit den ältersten Objekten.
00:30:15: Wir starten dazu in der Hütteldorferstrasse, die Figur des Knaben mit Vögeln wurde bereits von Anton Enztorfer geschaffen.
00:30:28: Der Frühlingsbrunnen steht im Innenhof des Eröffneten Ebertrufes.
00:30:34: Der nächste Brunnen ist der Putto mit Fisch erschaffen, vom Künstler Adam Pohl.
00:30:42: In der Possinger Gasse, fünfundzwanzig bis siebenunddreißig.
00:30:46: im sogenannten Planspeckenbau einen Teil der Siedlungs- und Wohnhausanlage Schmelz befindet sich dieser Brunnen mit einer Bronzefigur ein Putto die auf einem großen rundlichen Fisch sitzt.
00:31:01: übrigens gibt es noch einen weiteren Brunnan in der Wohnsiedlung Schmelze und zwar direkt am Maresplatz in diesem Zentrum sich ein achteckiger Steinbrunnen befindet.
00:31:13: In der Alliogasse, siebenundzwanzig bis dreiunddreißig.
00:31:17: im Forstner Hof begegnen wir noch einmal Anton Enztorfer beziehungsweise den von ihm entworfenen Zierbrunnan aus dem Jahr nineteenhundertfünfundzwanzige eine Steinsäule in einer steinenden Brunnenschale.
00:31:31: kommen wir jetzt zum Schulgebäude in der Hütteltorferstraße.
00:31:35: sieben bis siebzehn.
00:31:36: der Brunnen Jüngling mit dem Hammer von dem Künstler Otto Hofner aus dem Jahr, die Jahre, ist im Innenhof der Berufsschulle Hütteldorfer Straße.
00:31:48: Er stellt einen jungen Mann mit einem Hammer in einer großen steinernen Brunnenschalle dar.
00:31:53: Die nächsten drei Brunnan führen uns in den Vogelweithof, auch Märchenhof genannt.
00:31:59: Hier gestaltete Robert Obsieger, alle drei Brunnenanlagen.
00:32:06: im linken Und rechten Hof stehen zwei Brunnen mit Aufsetzen, in deren Nischen befinden sich Puttenfiguren.
00:32:13: Im mittleren Hof steht ein Brunnan im Form eines Pokals der mit Keramik ausgekleidet ist.
00:32:20: Vom Vogelweithof geht es in den Heinrich-Heijekhof in der Översehestrasse.
00:32:26: treizehn bis neunzehn zum liegenden Jüngln.
00:32:34: diese liegende Steinplastik mit einer Taube auf der Hand an einem Brunnenbecken.
00:32:39: Der nächste Brunnan steht am Burjanplatz.
00:32:42: zwischen Grimhildplatz und der Christkönigskirche befindet sich die von dem Architekten Dimitris Manikas.
00:32:57: Zum Schluss kommen wir zum Kardinal Rauscherplatz.
00:33:00: Der Platz wird schon seit vielen Jahren in Wien mit dem Element Wasser im Zusammenhang gebracht, das sich hier seit den nineteenhundertneunzigerjahren die Wasserwelt befindet.
00:33:08: Wir sehen hier gleich zwei interessante Brunnenanlagen.
00:33:12: Das Ninzehundertfünfundneunzig vom Bildhauer Osamo Nakayima entworferende Wasserwelt-Denkzeichen ist ein Brunnan mit Granizdelen welcher vor der Rudolfsheimer Pfadkirche steht.
00:33:33: Die Bundeskultur stellt einen Baum dar und trägt eine Photovoltaikanlage.
00:33:38: Ja, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer!
00:33:40: Das war es diesmal von Melty aus dem Norden des fünften Bezirks.
00:33:44: Vielleicht haben auch Sie jetzt Lust bekommen einem Brunnen-Spaziergang durch Rudolfsheim Fünfhaus zu unternehmen oder natürlich unsere neue Sonderausstellung ab März im Bezirksmuseum zu besuchen.
00:33:56: auf Wiederhören und bis zum nächsten Mal eure Melty.
00:34:01: Vielen Dank, liebe Birgit.
00:34:02: Das macht richtig Lust den Bezirk neu zu entdecken und den Objekten, denen wir bei unseren Wegen durch den Bezug begegnen mehr Aufmerksamkeit schenken.
00:34:12: Stimmt, auch ich habe wieder viel dazugelernt.
00:34:15: Birgit das war ein gelungener Auftakt für im Jahr und dieser Spaziergang ist doch gleich ein Appetitanreger für die kommende Sonderausstellung ab dem März.
00:34:27: Was steht in den nächsten Wochen im Museum noch so an bei uns?
00:34:31: Wir sind ja derzeit schwer beschäftigt mit der Einrichtung unserer neuen Sondereausstellung zum Thema Wasser Natur und Kultur.
00:34:40: Du hast es ja schon erwähnt, Brigitte.
00:34:43: Und passend dazu haben wir im Februar ein echtes Highlight zu bieten!
00:34:48: Am Donnerstag dem neunzehnten Februar zwanzigundzwanzig laden wir von siebzehn Uhr bis neunzen Uhr zur Behinderssins wie eine Ausstellung entsteht ein.
00:34:59: unter dem Motto mit der Team können Sie uns dem Museumsteam live bei den Vorbereitungen für die neue Wasseraustellung über die Schulter schauen, vom Vitrinenbestücken bis zum finalisieren der Informapen.
00:35:13: Sie können erleben wie aus kreativem Chaos ein System entsteht und es gibt exklusive Vorab-Einblicke in Themen wie Die verschwundene Siedlung Mein Hardisdorf oder Die Wiener Strottern.
00:35:27: Der Eintritt ist wie immer frei.
00:35:29: Weitere Infos und Anmeldemöglichkeit gibt es unter www.museum-fünfzehn.at.
00:35:35: querstrich veranstaltungen.
00:35:37: Und jetzt bleibt nur noch die obligatorische Frage, was gibt's in der nächsten Folge von fünfzehn Minuten über den fünften Brigitte?
00:35:45: Im März blicken wir über die Bezirksgrenze nach Otterkring.
00:35:49: Bei den Aufnahmen der Audioguides für das Bezirksmuseum XVI am neunundzwanzigsten Jänner lernte ich die dort tätige ehrenamtliche Mitarbeiterin Renate Pfeiffer kennen, die das Intro und den Schlussteil einsprach.
00:36:02: Und da gab es doch diesen Gänsehautmoment von dem du erzählt hast!
00:36:07: Ganz genau.
00:36:08: sie meisterte ihre Passagen in einem echten One-Take, souverän und fehlerfrei direkt beim ersten Versuch Und auch ihre Stimme klang ruhig, angenehm und gut geschult.
00:36:20: Im folgenden Gespräch erfuhr ich dann einiges über ihren Werdegang und war sehr beeindruckt – aber mehr wird jetzt noch nicht verraten!
00:36:30: In uns Ehrenamtlichen schlummert ein enormes Potenzial.
00:36:34: So ist es, und das möchten wir vor den Vorhang holen!
00:36:37: Das wird sicher wieder sehr spannend – ich freue mich schon drauf!
00:36:41: Tja, liebe Birgit, willkommen wieder zum Ende dieser Folge.
00:36:44: Vielen Dank für deine Unterstützung.
00:36:47: Es war mir wie immer ein Ehrenamnt, liebe Brigitte Tschüss und tschau!
00:36:51: Papa Birgitt und bis demnächst.
00:36:54: Und an Sie lieber Hörerinnen, lieber Hörer Danke fürs dabei sein.
00:36:58: Sie sehen und hören, Rudolfsheim VfH viel zu bieten.
00:37:02: Machen wir was draus?
00:37:03: Gemeinsam!
00:37:04: Wenn sie ihr Wissen über die Geschichte des Fünfzehnten Bezirks erweitern möchten, wenn sie kulturelle und gesellschaftspolitische Themen schätzen – wenn sie gespannt auf interessante Menschen und Themen aus Vergangenheit und Gegenwart im Fünftzehnten Bezirk sind Dann sind sie bei uns richtig.
00:37:21: Besuchen Sie unsere Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum, verfolgen Sie unsere Aktivitäten auf unserer Webseite, unserem Blog, unserem YouTube-Kanal und auf Facebook, Instagram und Co.
00:37:33: Infos und Links finden Sie in den Shownotes!
00:37:37: Wir sind auch gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen.
00:37:41: Ich freue mich auf die nächsten spannenden zweimal fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten.
00:37:49: Und verabschiede mich mit der anregenden Musik von Nigora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.
00:37:57: Auf Wiederhören!
00:37:58: Ich wünsche Ihnen einen wundervollen Tag, wann immer Sie diese Folge auch hören – Ihre Brigitte
00:38:20: Neichel.
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