#104 Ticket To The Moon - Hängematten-Upcycling mit sozialer Mission

Shownotes

In dieser Folge von „Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten“ begeben wir uns in die Welt der Träume und Abenteuer. Karin Elise Sturm besucht den Sitz von „Ticket to the moon“ in der geschichtsträchtigen Herklotzgasse 21. Wir erfahren, wie aus einer Entdeckung auf einem indonesischen Stoffmarkt ein globales Upcycling-Projekt für Hängematten aus Fallschirmstoff wurde und welche zentrale Rolle die soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern auf Bali spielt. Igor Scotland erzählt im Gespräch von der besonderen Hausgemeinschaft im 15. Bezirk und warum man in einer gut isolierten Hängematte sogar bei Minusgraden im Garten schlafen kann.

Moderatorinnen dieser Folge sind Brigitte Neichl und Birgit Dhibi. Skript: Brigitte Neichl

Zudem informieren wir über den kommenden Museums-Flohmarkt sowie das vielfältige Programm zur Langen Nacht der Museen am 3. Oktober.

Hören Sie rein in eine Folge voller nachhaltiger Visionen, Geschichte und Grätzelgefühl!

Links

[Langfassung des Interviews mit Igor Scotland:] (https://open.spotify.com/episode/17aKkiQ5PBDnWvjdzgi0UP?si=2Lm1vvLKRX-aKMRtFDSW7A))

[Webseite Ticket to the moon:] (https://ticketothemoon.com/))

Website des Bezirksmuseums Rudolfsheim-Fünfhaus

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Transkript anzeigen

00:00:19: Fünfzehn Minuten über den fünfzehnten.

00:00:22: Der Kultur-Podcast aus Wien Rudolfsheim,

00:00:24: Fünffhaus.

00:00:44: Hallo Brigitte!

00:00:45: Ja absolut Aber jetzt freue ich mich auch riesig dass es wieder losgeht.

00:00:50: Die Sommerpause ist vorbei und das Museumsteam startet mit frischen Milan.

00:00:58: Wir setzen natürlich auch unser im Juni gestartetes neue Sendungsschema fort.

00:01:03: Das heißt, wir kehren back to the roots zu einer kompakteren Länge zurück und teilen uns die Verantwortung für die Hauptinterviews.

00:01:11: nun dauerhaft zur Drittauf.

00:01:13: Genau!

00:01:14: Heute ist wieder Karin-Elise Sturmanderei, die nun fest zu unserem Interviewerinnen Trio gehört.

00:01:21: Ich bin schon sehr gespannt was sie uns heute aus dem südlichen Fünfzehn Bezirk mitgebracht hat.

00:01:27: aber zuerst begrüßen wir wie gewohnt unser Publikum.

00:01:30: Hallo zufolge hundertvier von fünfzehn Minuten über den fünften.

00:01:38: Mein Name ist Birgit Tibi, gemeinsam mit meiner Kollegin Brigitte Neichel bringen wir Ihnen Kultur, Geschichte und Gretzelgefühl direkt ins Ohr.

00:01:47: Dieser Podcast wird Ihnen präsentiert vom Bezirksmuseum Rudolfsheim V Haus dem Veranstaltungsmuseum im Herzen des fünften Bezirkse.

00:01:57: mehr über unsere Ausstellungen und Events finden Sie auf www.museum-fünfzehn.at.

00:02:04: Und jetzt

00:02:06: geht's los!

00:02:07: Hallo lieber Hörerinnen und Hörern hallo Brigitte und wir gibt.

00:02:10: heute befinde ich mich an einem sehr Prominenten Ort im südlichen fünften Bezirkum, zwar in der Herglotzgasse Einenundzwanzig.

00:02:18: Hier befand sich eines der Zentren des jüdischen Wiens aber heute geht es um etwas anderes.

00:02:23: die Adresse ist auch der Sitz einer doch recht großen mittlerweile internationalen Firma.

00:02:30: ich las auf der Website von dreihundert Mitarbeiterinnen Ich befinde mich also in den Büroräumen bzw.

00:02:36: im schönen Garten davor Ticket to the Moon Und mir gegenüber sitzt der Geschäftsführer, darf ich das so sagen?

00:02:44: Inzwischen

00:02:45: bin ich nicht mehr Geschäftsführerin in Österreich.

00:02:47: Sondern

00:02:48: nur sozusagen, ich bin Teilhauber von der Firma und Hauberweiß den Florian Hubmann, der ein wenig Geschäfts-Führung macht.

00:02:54: Ich arbeite im Zwischen hauptsächlich immer in diesem.

00:02:56: Also ich bin gerade noch zuverlägt da.

00:02:58: Okay!

00:02:58: Und jetzt besprechen wir dann alles.

00:03:00: Igor Scotland ist mein Gesprächspartner und mit ihm werde ich mich genau über Ticket to the Moon unterhalten.

00:03:08: Entschuldigt mich gleich, wir sind im fünften Bezirk und da fliegen die Flugzeuge drüber.

00:03:13: Das ist ja mal so bei uns!

00:03:15: Igor, danke für die Einladung zum Gespräch.

00:03:19: Gerne.

00:03:20: Ja.

00:03:20: Die genauen wie viele Leute hier in Wien arbeiten und soweit aber überreden wir dann alles noch genauer.

00:03:25: was ist für unsere Hörerinnen und Hörern Ticket to the Moon?

00:03:29: Wir sind ein Hersteller mit eigener Produktion von Reisehängematten und haben vor dreißig Jahren begonnen.

00:03:38: Und machen inzwischen auch sozusagen den ursprünglichen Problem, dass man für Hängematten sehr große Stoffstücke braucht.

00:03:45: Haben wir begonnen, Nebenprodukte wie Taschen zum Beispiel

00:03:49: zu machen und

00:03:51: dadurch haben wir inzwischen ein sehr breites Portfolio und auch einen sehr breiten Kundenstock.

00:03:55: also Wir haben bald gerade gesprochen über das Problem, das wir einerseits der Boostscrafter bis sozusagen zum Hippie und dann zur Lifestyle-Prinzessin decken wir quasi

00:04:06: alles

00:04:06: ab Und das ist halt irgendwie auch ganz spannend.

00:04:09: Oh,

00:04:09: Busch was?

00:04:10: Buschtraft.

00:04:10: Buschtrafting!

00:04:12: Das ist wenn man raus geht in den Wald mit guter Ausrüstung und sich's gemütlich macht.

00:04:18: Also vom Buschtrafter bis zu Lifestyle-Prinzessin, ihr deckt alles

00:04:22: ab.

00:04:22: Genau.

00:04:23: Und das macht es doch als Marke so schwer.

00:04:26: Aber wir können uns selber... Wir haben keinen Investor.

00:04:29: D.h.,

00:04:29: wir können einfach noch entscheiden, was wir machen wollen.

00:04:31: Und sie entsprechend nicht, die müssen nicht immer Performance abrufern.

00:04:34: Die müssen schon funktionieren.

00:04:36: Das heißt, ihr macht jetzt mal ein Signature-Produkt von euch wo Ihr Hängematten aus Fallschirmstoff.

00:04:42: Was zeichnet Fallschirmsstoff aus?

00:04:44: Das

00:04:44: ist eine synthetische Seite quasi aus Nylon.

00:04:47: und da der Stoff, das heißt der Crinkle Nylon, dass heißt es ist ein Nylonstoff, der geschrumpft wird, dann noch eine sehr matte Oberfläche bekommt und hat auch sehr angenehm auf der Haut ist, ein sehr seidiges Hautgefühl hat und der Stoph ist elastisch, d.h.

00:05:01: wenn Du also eine Hengematte machst und die normalen in der Hengematte wiegst Dann schmilzt dein Körper quasi in diesen Stoff rein.

00:05:07: Und deswegen

00:05:08: stützt sich dieser Stoff so gut und das Leben liegt sogar ganz total.

00:05:13: Das war sozusagen der Durchbruch, mit diesen Hängematten.

00:05:16: Haben wir einen Namen heißen?

00:05:17: Das

00:05:18: sind die falsche Hängematte.

00:05:19: Und

00:05:20: wie hat unsere Gründer was sie erfunden in dieser Form?

00:05:23: Es gab vorher keine solche Hengematte aus diesem Neilandstoff.

00:05:26: Ich habe sie gesehen im Auer-Welsbachpark.

00:05:29: Bin auf die Idee gekommen Ticket to the Moon, müssen wir hinterführen!

00:05:32: Weil ich hatte ja dann eine Idee, so städtereisende Mittag kriegt man immer ein Mittagsdief vor allem im Sommer wenn es warm ist Im Rucksack kleines Päckchen mit haben, die eigene Hängematte im Park gehen aufhängen und zack eine Stunde Pause zum

00:05:48: Beispiel.

00:05:49: Und das Tolle an diesem falsche Neilohn ist halt dass der Stoff wahnsinnig stark ist.

00:05:52: also

00:05:53: die Stoffe die wir verwenden halten als Hängematte zwischen tausend und zweitausend Kilo.

00:05:59: Also die Seile und die Haken halten weniger.

00:06:02: Das heißt er

00:06:02: stoff über Zeit wenn es so voll liegt usw.

00:06:04: den Stoff quasi schädigt.

00:06:06: dann baut er quasi langsam ab.

00:06:08: Und wir haben Kunden und zwar regelmäßig, die schicken uns Fotos wo sie die Hängematte jetzt über zwanzig Jahre in Verwendung

00:06:14: haben.

00:06:15: Nein!

00:06:15: Ja ja, zum Beispiel von Neutvo Deutschland der Chef, der hat uns einen Original-Billy geschickt von unserem Shop in Bali, wo er glaube ich zwei Tausend Zwei oder so eine Hängematte gekauft hat.

00:06:26: Das war halt dann irgendwann kaputt und das war einfach nur dieses schöne Geschenk dass er unsere Keh.

00:06:30: Wahnsinn Wie lange diese Hängematte begleitet hat, also wenn man von unserer Sache ein bisschen acht gibt dann halten die echt

00:06:37: unendlich lang.

00:06:38: Ewig!

00:06:39: Die zwölf Stichworte sind gefallen

00:06:41: in Bali

00:06:43: und die Geschichte müssen wir besprechen.

00:06:44: aber wie kam es auf Bali?

00:06:47: Jetzt hören Sie uns ein bissel von der Geschichte

00:06:48: von Tiger Stuttgen.

00:06:49: Also unser Gründer Tatschali ist eine Franzose, er hat ihn nie gelebt.

00:06:53: Vor dreißig

00:06:54: Jahren.

00:06:55: Ja, vor dem Anfang der Meizigerjahre.

00:06:57: Und dann war natürlich gar auch, du musst doch baulig, weil das ist der wundervollste Ort.

00:07:01: Da mussten wir unbedingt hin, Trauminseln.

00:07:03: Er hat natürlich auch irgendwann dort hin und festgestellt ja da ist es ganz cool!

00:07:07: Dann waren er mit seinen Freunden am Stoffmarkt unterwegs und haben diesen Stoff entdeckt.

00:07:11: Wir waren halt volle Hippis und haben eh schon hängenmachten auf so Polyesterstoffen oder Bonbolstoffungen gemacht.

00:07:17: Und dann hat er diese Stoffentdecken.

00:07:19: Das ist ein richtig super Zeug.

00:07:21: Und das ist nach wie vor der Stoff den wir heute verwenden Weil der indonesische Stoff ist so eng verworben, dass er so stabil ist und ist nach wie vor überragend.

00:07:32: Ein super Kompromiss sozusagen einfach ein geniales Produkt.

00:07:35: Und ja auch leicht!

00:07:36: Sehr leicht

00:07:37: und sehr stark.

00:07:38: Das heißt man kann gut damit reisen?

00:07:40: Genau.

00:07:41: Dadurch heikbar und das macht es raus.

00:07:43: Und das

00:07:43: Backel wird klein auch.

00:07:47: Die Backeln sind klein die Backel sind sehr

00:07:51: leicht Und du kannst das auch mit zwei, drei oder vier Leuten verwenden.

00:07:54: Die hängen Warte.

00:07:55: Auch da holen wir

00:07:56: Leute ab.

00:07:56: Das ist ein Produkt, das kannst Du einfach aufhängen und verwenden!

00:07:59: Das

00:08:00: hängen wir auf Festivals auf, die hängen dort zehn Tage auf

00:08:03: den A-Betrieb.

00:08:04: Und sie gehen nicht so gut.

00:08:05: Sie gehen nicht

00:08:07: kaputt?

00:08:07: Wir

00:08:07: können ja mal waschen, dass alle Stahlhaken herabmachen...

00:08:10: ...und dann kannst Du es in der Waschmuschne bei dreißig Grad aber waschen.

00:08:14: Na toll!

00:08:20: Wir haben Camper erwähnt, wir haben Bergsteiger erwähmt.

00:08:23: Wir haben Hippireisende erwähnten... Individualreisende.

00:08:29: Wir haben meine Stadtreisenden erwähnt, die sind Parkhängen.

00:08:33: Ich kenne ja Leute, die haben zuhause in der Wohnung eine Hängematte hängen.

00:08:37: Das Erste was ich mache ist

00:08:37: jeder Wohnraum auch wie hier im ersten

00:08:39: Shop wo ich wohne.

00:08:40: Das erste was ich mach bevor hier irgendwas paunt und dir erstmal drei vier Hengemattenmöglichkeiten.

00:08:46: Und für Gäste ist es super um eben gerade wenns heißes durchschwitzt ja durch den Stoff durch.

00:08:50: das heißt du bist von unten belüftet nicht wie bei einer Matratze wo's von unten warm ist.

00:08:55: Seitdem kannst du im Heiß in der Hängematte schlafen, wo es auf jeder Matratze schon zu heiß wird.

00:09:00: Wenn du noch uninsoliert bist ist im Kalten natürlich das umgekehrt ein Problem.

00:09:04: Bei den Hängenmarken brauchst du immer eine Isolation, die da drunter hängst.

00:09:07: Haben wir auch inzwischen alles im Angebot.

00:09:09: also wir haben sowohl Kunstfaser als auch Daumen-Isolation oder auch Hängematten zum Schlafen, wo ein Einstuck für eine Isomatte ist.

00:09:15: Nein!

00:09:16: Wobei wir das...

00:09:16: Dass man isoliert ist von unten, wenn es in der Nordwägen ist?

00:09:20: Genau,

00:09:21: ja auch hier, weil ich habe hier im Garten schon schlafen bei minus acht Grad mit dem donnen Teil von uns und großartig.

00:09:28: Und wir machen all diese Auto-Ausrüstung halt in Bali selber.

00:09:33: Wir haben gesagt Rucksäcke, Hängematten...

00:09:36: Taschen aller Art!

00:09:37: Also von Travel Cubes also so kleinen Oiteln zum Einpacken mit Reißelschluss wo du deine Kleidung organisieren kannst.

00:09:43: Umhängetaschend, schwindelbeig.

00:09:44: Wo man die Kleidungen im Reisekoffer organisieren kann.

00:09:47: das macht ihr auch okay?

00:09:48: Dann haben wir einfach normale Umhängtaschen verschiedene Größen und dann kommen halt viele Kleinigkeiten dazu als wenn wir zwischen ein Duffelbeige...

00:09:55: Was ist

00:09:56: das?!

00:09:56: Das ist eine große, vierzig Liter Tasche, die du auf so ein bisschen mehr als Hand vorst groß zusammenpacken kannst.

00:10:02: Das heißt, du kannst auch Reisen mit haben und wenn es dir irgendwie beim Rückflug

00:10:04: oder einfach mal

00:10:05: vierzig Litern Meer bewundert... Zu wenig?

00:10:08: Genau!

00:10:08: Du kannst aber vierzig litern aus

00:10:09: dienen.

00:10:10: Cool!

00:10:10: Ich muss noch einkaufen

00:10:11: bei euch dann da.

00:10:11: Ja.

00:10:12: Das ist auch immer lustig.

00:10:13: Also gestern waren wir nach Abend Freunde da und während wir essen hier gleich jetzt haben wir am Diaboch nur geschaut.

00:10:21: Was ist dein Bezug zum fünften Bezirk?

00:10:23: Inzwischen ist es ein Zuhause.

00:10:26: Das macht das Haus hier, weil wir eine tolle Hausgemeinschaft haben.

00:10:30: Wir kennen alle unsere Nachbarn und auch die dazugehörigen Hunde.

00:10:35: Du kommst nach Hause.

00:10:37: Das Haus bei uns ist ein eigenes Dorf schon.

00:10:40: Da hat jeder seine eigene Wohnung.

00:10:42: Und wir haben die Amonskonferenz im ersten Stock noch.

00:10:45: Ansonsten kennen wir die ganzen Nachbars.

00:10:48: Der Verein Herr Klotz-Gasse, einundzwanzig sitzt ja da.

00:10:51: Das ist die jüdische Geschichte des Gretzels.

00:10:54: und dieses Gebäude auch aufarbeiten.

00:10:56: Es war ja eine jüdischen Mädchenschule früher.

00:10:58: Hat eben viel Geschichte.

00:10:59: aber es sind meine Freundin jetzt vorhin sie auch hergezogen hat ich halt viele in Indonesien bin und wir haben die kleine Wohnung da Und Sie dachten das für sie so schön weil du kommst einfach nach Hause.

00:11:08: Ja schön!

00:11:09: Und das macht halt so viel aus.

00:11:10: also

00:11:11: Das war wirklich ein sehr interessantes Gespräch.

00:11:14: Vielen Dank für die Einladung!

00:11:16: Ich

00:11:18: werde jetzt eine Hängematte kaufen.

00:11:20: Die steht ja schon in meinem Protokoll, aber nach unserem Gespräch bin ich total überzeugt davon.

00:11:25: Ich bin wirklich begeistert von euren Produkten und auch der ganzen Firma eigentlich.

00:11:32: Und eurem Vibe, Vibe wie man so schön sagt!

00:11:35: Unseren Hörerinnen und Hörern möchte ich zum Abschied noch sagen dass es eine langen Version dieses Gesprächs gibt.

00:11:41: den Link dazu finden Sie in der Beschreibung.

00:11:44: damit verabschiede ich mich für heute aus dem schönen Süden von Rodolfsheim VVS und gebe zurück am das fünfzehn Minuten im fünften Studio.

00:11:52: Das war ein wirklich faszinierendes Gespräch.

00:11:55: Ich bin beeindruckt, welche globale soziale Mission hinter diesem Projekt in der Herklosgasse XXI steckt.

00:12:02: Absolut!

00:12:03: Und für alle die noch tiefer in das Thema eintauchen möchten den Link zur Langfassung des Interviews mit Igor Skottland finden Sie wie immer in unseren Show Notes.

00:12:14: Aber sag Brigitte im September ist bei uns im Museum ja auch sonst einiges los oder?

00:12:20: Und wie?

00:12:21: Am Freitag, dem Eightzehnten September, zwanzig, laden wir ab siebzehn Uhr dreißig zu einer ganz besonderen literarischen Begegnung ein.

00:12:32: Von der SMS zur Lyrik.

00:12:34: Das klingt nach einem ungewöhnlichen Weg zur Proesie!

00:12:38: Unser geschätzter Museumskollege Der Gabor Fabrizius begann nämlich damit seine Gedanken in Rheime zu fassen

00:12:46: Nur,

00:12:47: um der langweiligen Formalität alltäglicher Mobiltelefonnachrichten zu entkommen.

00:12:53: Genau!

00:12:53: Aus diesem spielerischen Umgang mit der SMS entwickelt er eine echte Leidenschaft für die Gedankenverdichtung.

00:13:01: An diesem Abend wird die Verbindung zwischen Österreich und unserem Nachbarland spürbar.

00:13:07: Während Gabor Fabrizius seine Werke im ungarischen Original liest, präsentiert André Blau die deutschen Bearbeitungen wobei er besonders die inhaltlichen Nuancen den Mittelpunkt stellt.

00:13:20: Eine tolle Gelegenheit!

00:13:21: Bild und Wort in historischem Kontext zu genießen.

00:13:25: Und gleich am nächsten Tag, am Samstag dem neunzehnten September findet von elf Uhr bis sechzehn Uhr unser dritter Museumsflomarkt in der Rosinergasse Vierstadt.

00:13:36: Man kann dort nach Herzenslust stöbern, Schnäppchen finden und so das Museum unterstützen!

00:13:42: Wir also schönes und nützliches.

00:13:44: Sucht ist herzlich willkommen – und dann wirft ein ganz großes Highlight bereits seine Schatten voraus Die lange Nacht der Museen am dritten Oktober.

00:13:55: Oh ja, das Programm bei uns ist heuer wirklich dicht gepackt!

00:13:59: Wir starten um siebzehn Uhr dreißig mit einem Sektempfang, bevor es um achtzehn uhr mit einem spannenden Gretelspaziergang rund um die Victoria-Gasse mit Weitrotzuliger weitergeht.

00:14:11: Und für die jüngsten Gäste gibt es um neunzehn Uhr eine Ressleralli, bei der Kinder zwischen sechs und zehn Jahren knifflige Fragen beantworten und Preise gewinnen können.

00:14:21: Um zwanzig Uhr fordern wir dann die Erwachsenen bei einem virtuellen Quiz zur Bezirksgeschichte heraus.

00:14:27: Und nicht zu vergessen, um einundzwanzig Uhr darf ich selbst wieder in meine Paraderolle als Meldtisch lüpfen!

00:14:35: In der Performance Ich Bin's Die Schmelz erzähle ich die Geschichte dieses faszinierenden Areals von den Anfängen vor sechshundert Jahren bis heute.

00:14:44: Da ist für alle etwas dabei, aber sag Birgit was gibt es denn in der nächsten Folge?

00:14:50: In der nächsten Frage bin ich selbst wieder als Interviorin im Einsatz.

00:14:54: Ich werde über den Dämmer Shoppen berichten zudem die Bezirksvorstehung Seniorinnen und Senioren am achten und neunten September in dem Brauhof Wien lädt.

00:15:04: Und es gibt noch ein zweites Thema stimmt's

00:15:07: Genau!

00:15:08: Ich stelle die Ausstellung Water Resistance in der alten Schiebergammer vor.

00:15:13: Dort versammeln sich künstlerische Arbeiten rund um Wasser, Körper und urbane Infrastruktur was ja perfekt zu unserem aktuellen Jahresthema Wasser Natur und Kultur passt.

00:15:24: Das klingt nach einer wunderbaren nächsten Folge.

00:15:27: Liebe Birgit danke für deine Unterstützung.

00:15:30: Danke dir Brigitte.

00:15:32: Es war mir, wie immer ein Ehrenamt.

00:15:35: Und an Sie lieber Hörerinnen und Hörern, bleiben sie uns gewogen oder auf sein Fünfhaus hat viel zu bitten?

00:15:41: Machen wir was draus gemeinsam!

00:15:44: Wenn Sie Ihr Wissen über die Geschichte des fünfzehnten Bezirks erweitern möchten wenn Sie kulturelle und gesellschaftspolitische Themen schätzen Wenn Sie gespannt auf interessante Menschen und Themen aus Vergangenheit und Gegenwart im fünften Bezirk sind, dann

00:15:59: sind sie bei uns richtig.

00:16:00: Besuchen Sie unsere Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum, verfolgen Sie unsere Aktivitäten auf unserer Webseite, unserem Blog, unserem YouTube-Kanal und auf Facebook, Instagram und Co.

00:16:12: Infos und Links finden Sie in den Schornots!

00:16:15: Wir sind auch gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen.

00:16:19: Wir freuen uns auf die nächsten spannenden fünfzehn Minuten bei Fünfzehn Minuten über den Fifzenten und verabschieden uns mit der anregenden Musik von Igora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.

00:16:31: Auf Wiederhören!

00:16:49: Infos und Links finden Sie in den Show-Notes.

00:16:52: Und auf www.museumfünfzehn.at.

00:16:55: slash Podcast.

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