#102 Buchcafé Melange - Wo ausgezeichnete Literatur zu Hause ist
Shownotes
In Folge 102 von** „Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten“ gibt es eine Premiere: *Karin Elise Sturm übernimmt erstmals die Rolle der Podcast-Interviewerin. Sie spricht mit Romana Ledl, der Inhaberin des Buchcafé Mélange in der äußeren Mariahilferstraße 215, das im Jahr 2026 mit dem* Österreichischen Buchhandlungspreis** ausgezeichnet wurde.
Erfahren Sie im Interview mehr über das zehnjährige Bestehen der Buchhandlung, den Umzug an den neuen Standort und wie sich das Lokal zu einem unverzichtbaren** Kulturtreff im 15. Bezirk** entwickelt hat, in dem Geschichten und Menschen bei Kaffee und hausgemachtem Kuchen zusammenfinden.
Co-Moderatorin dieser Folge ist Birgit Dhibi. Skript (außer Interview): Brigitte Neichl.
Weitere Inhalte: • Sommerpause: Infos zu den geänderten Öffnungszeiten im Juli und August. • **Sonderöffnungstag: **Am Donnerstag, dem 20. August 2026, öffnet das Museum von 17:00 bis 19:00 Uhr in der Rosinagasse 4 seine Pforten. • **Ausblick auf die nächste Folge: **Ein fiktives Interview am 15. August mit dem Komponisten Edmund Eysler.
Transkript anzeigen
00:00:19: Fünfzehn Minuten über den fünfzehnten.
00:00:22: Der Kultur-Podcast aus Wien, Rudolfsheim,
00:00:24: Fünfhaus.
00:00:36: Hallo Brigitte!
00:00:38: Na wie fühlt es sich an nachdem du im letzten Monat deine Premiere als Interviewerin so erfolgreich gemeistert hast?
00:00:45: Hallo Brigite Es war ein tolles Erlebnis Aber ich bin froh heute wieder entspannt mit dir hier im Studio zu moderieren
00:00:54: Bis zu deinem nächsten Interview Denn wie unsere Hörerinnen und Hörervissen weht seit unserer hundertsten Jubiläumsfolge ein frischer Wind bei uns.
00:01:04: Wir haben unser Sendungschema umgestellt, wir kehren back to the roots zu einer kompakteren Länge zurück und teilen uns die Hauptinterviews nun zu dritt auf.
00:01:16: Genau!
00:01:17: Und heute ist ein ganz besonderer Tag denn wir feiern die Premiere der Dritten im Bunde.
00:01:23: Richtig Nachdem ich jahrelang fast alle Interviews geführt habe, übernimmt das Mikrofon heute unsere Kollegin Karin Elise Sturm.
00:01:32: Viele kennen sie ja bereits als unsere Gretzel-Korrespondentin Sunni aus dem Süden aber ab Heute tritt sie erstmals offiziell als eine der drei Podcastinterviewerinnen in Aktion.
00:01:45: Ich bin schon sehr gespannt auf ihren ersten offiziellen Beitrag!
00:01:50: Aber bevor wir Karin das Wort erteilen, begrüßen wir wie gewohnt unser Publikum.
00:01:55: Hallo und herzlich willkommen zur hundertzweiten Folge von fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten!
00:02:02: Mein Name ist Birgi Thibi.
00:02:04: Gemeinsam mit meiner Kollegin Brigitte Neichel bringen wir Ihnen Kulturgeschichte und Gretzelgefühl direkt ins Ohr.
00:02:12: Dieser Podcast wird Ihnen präsentiert vom Bezirksmuseum Rudolfsheim V Haus, dem Veranstaltungs-Museum im Herzen des fünffzehnten Bezirk.
00:02:22: Das Museum bietet Ausstellungen, Veranstaltung und Events für Erwachsene und Kinder – und diesen Podcast!
00:02:30: Mehr dazu finden Sie auf www.museumfünfzehn.at.
00:02:35: Und jetzt
00:02:36: geht's los!
00:02:37: Hallo liebe Hörerinnen und Hörern.
00:02:39: hier spricht Karin Elyse Sturm.
00:02:42: Das ist mein erster Einsatz im fünfzehn Minuten über den fünften Team als echte Podcasterin und ja, ist schon ein wenig aufregend.
00:02:51: Obwohl das Gretzl-Korrespondent in Fünfzehn Süd habe ich ja bereits einige Gretzelkorrespondenzen also Interviews gemacht.
00:02:58: aber jetzt für das Bezirksmuseum Rudolfsheim von Forsten offiziellen monatlichen Podcastbeitrag zu gestalten ist schon eine andere Nummer für mich.
00:03:07: Bei der Themenwahl, für diesen ersten offiziellen Beitrag von mir für fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten bei dieser Themenwahr war für mich völlig klar mein erster Podcastbeitrag aus dem Süden des Fünfzehnten Bezirks muss das Buchcafé Melange sein!
00:03:23: Es ist Juli zwanzigundzwanzig und hier passiert gerade so viel Gutes dass müssen wir unbedingt unserem Publikum mitteiligen.
00:03:30: Ich befinde mich also in der äußeren Rehlferstrasse, im gemütlichen Buchcafé Mélange.
00:03:35: Ich sage dazu es halt hier sehr weils wir uns in ein Büro zurückgezogen haben weil vorne so viel los war im Lokal.
00:03:43: das war bis zu laut für die Podcastaufnahme aber normal ist da kuschelige Atmosphäre im Buchcafe Mélanges.
00:03:52: ich sitze gegenüber der Inhaberin Romana Ledler die meine
00:03:57: Einladung
00:03:58: zum Gespräch dankenswärtigerweise angenommen hat.
00:04:01: Danke, Romana für die Einladungen ins Buchcafé Mélange!
00:04:05: Ja danke lieber Karin für deinen lieben Besuch!
00:04:08: Super ich freue mich sehr auf unser Gespräch.
00:04:11: Ich habe Chechipiti zusammen
00:04:15: fassen lassen immer noch modern.
00:04:19: Was weiß Chechhipiti über das Buchcafe Mélanges?
00:04:23: Ja, bist du neugierig.
00:04:27: Wir befinden uns in der Buchhandlung des Jahres-Zweißen-Sechsundzwanzig mit gut kuratierte mehrsprachigen
00:04:41: Angebot
00:04:42: und keiner
00:04:42: Maskenware.
00:04:44: Diese Buchhandelung
00:04:45: ist nicht nur Buchhandeln sondern auch ein Caféhaus und hat sich zu einem
00:04:49: Kulturtreff
00:04:50: im Fünfzehnten Bezirk entwickelt.
00:04:55: Und das ist in den letzten zehn Jahren passiert, so alt ist das Buchcafé Melange nämlich.
00:05:01: Und die rund
00:05:02: Achtzig-Google-Bewertungen,
00:05:03: was ich persönlich sehr beeindruckend
00:05:05: finde... Wirklich so viele?
00:05:07: Ja.
00:05:07: Es sind Achtzig
00:05:08: Google Bewertungen laut GPD.
00:05:11: Ich muss dazu sagen, ich habe es nicht kontrolliert.
00:05:12: Aber es sind
00:05:14: Aachzig-Gogelbewertungen.
00:05:15: hat das
00:05:17: Buchcafé Mélange vier Komma neun von fünf Sternen und das ist wirklich beachtlich!
00:05:22: Ich bin selber Google Retsensentin.
00:05:24: Also das ist
00:05:25: eine große Gesichter.
00:05:26: Super, ich
00:05:26: war euch auch schon
00:05:27: mal sicher.
00:05:27: Ich wusste dich gar nicht.
00:05:28: Danke, also super!
00:05:30: Ja, na
00:05:30: ist deine Leistung, ist deine Lösung.
00:05:33: Romana... Wie wird man Buchhandlung des Jahres?
00:05:38: ... und bitte erzähle uns darüber.
00:05:40: eine herzliche Gratulation noch einmal.
00:05:42: das ganze Gretel tanzt mit dir.
00:05:45: Wir sind alle so stolz weil es wirklich eine große Geschichte ist.
00:05:49: Buchhandlungen des Jahres.
00:05:50: ... bitte erzählen
00:05:53: Ja, also einerseits mal vielen, vielen Dank jetzt auch gleich für die superlive Vorstellung und eigentlich
00:05:59: auch
00:06:01: dieses tolle Intro.
00:06:02: Ich finde das ist immer total
00:06:05: org!
00:06:05: Wenn sowas was für einen selber Alltag ist und das weiß man, Alltag is immer ein bisschen etwas anderes als die Außenwahrnehmung anderer.
00:06:12: Und wenn man dann so ein schönes und liebes Feedback kriegt und eine Wertschätzung bekommt, dann ist es wirklich schön!
00:06:19: Das ist auch ein Teil des Lohns als Buchhändlerin.
00:06:23: Denn... Es ist glaube ich auch kein Geheimnis.
00:06:26: Auch wenn's gut läuft, ist es doch ein recht hart verdientes Brot, was man gerne macht.
00:06:32: Wir wissen ja, was wir da tun.
00:06:34: Und wenn man dann so etwas wie diesen Buchhandlungspreis bekommt der wird er jedes Jahr vergeben an fünf Buchhandlungen in ganz Österreich
00:06:43: und
00:06:46: man muss sich da bewerben selber und dann entscheidet jedes Jahr eine andere Fachschürie darüber welche Buchhandlung diesen Preis
00:06:55: bekommt.
00:07:00: Es gibt halt verschiedene Kriterien, also Sortiment.
00:07:03: wo man den Fokus auch auf österreichische Verlage und Autorinnen und Autoren hat, Veranstaltungsprogramm, Extraspecials usw.
00:07:12: Und die hat das Buch Kaffee im Arsch.
00:07:14: Also das ist so.
00:07:16: vom inhaltlichen her haben wir da natürlich auch überzeugt.
00:07:19: ich mache es auch schon seit vielen Jahren.
00:07:21: Das ist jetzt auch nichts Neues.
00:07:24: aber nachdem sich da ja immer alle möglichen Buchhandlungen bewerben, freut mich halt dass es heuer bei uns jetzt geklappt hat.
00:07:31: mal weil wir haben uns die letzten Jahre natürlich auch immer brav begorben und ich habe dann manchmal auch gedacht, na was soll man noch machen?
00:07:40: Es ist eh schon super wie es ist.
00:07:42: Und dann haben wir das Feuer bekommen und dann hab' ich mir wirklich gedacht, wie das so oft im Leben ist der richtige Zeitpunkt kommt dann wenn er is'.
00:07:51: Das ist auch in unserem Fall so denn wir haben heuer zehnjähriges zum zehnjährigen Buch Handel des Jahres zu werden finde ich wirklich großartig also ein extra besser wünschen kann.
00:08:03: Und das Zweite ist, dass wir ja Ende letzten Jahres oder im September zwanzig-fünfundzwanzig Jahren diese neuen an den neuen Standort gewechselt sind auf die äußere Marie-Hilfer
00:08:13: Straße.
00:08:13: Zweihundert und fünfzehn sage ich wieder
00:08:15: dazu?
00:08:15: Zwei Hundert und Fünfzehn genau!
00:08:17: Also am Schwendermark von der
00:08:19: Westbahnhofkomment.
00:08:20: Genau
00:08:21: und
00:08:21: da habe ich mir auch gedacht, auch das passt einfach grad super denn Jetzt bekommt auch die neue Location, die Aufmerksamkeit und hätten wir diesen Preis im Vorjahr oder davor gewonnen wäre es halt die Buchhandlung in der Rheindorfgasse gewesen.
00:08:34: Und das ist schon wichtig dass man mit dem neuen Standort so eine schöne Aufmerksamkeit bekommt weil es kommen wirklich Leute extra und schauen was ist das für eine Buchhandel?
00:08:46: Das ist aber toll!
00:08:49: Toll, also herzliche Gratulation noch einmal.
00:08:52: Das ist ja auch eine schöne Preisverleihung und ein recht feierlicher
00:08:56: Anlass
00:08:58: zu Recht.
00:09:00: In der Laudazio ist gesagt
00:09:01: worden Kulturtreff
00:09:05: Erzähl uns vom Kulturtreff Buchcafé Mélange.
00:09:09: Was können sich unsere Hörerinnen und Hörern darunter vorstellen?
00:09:12: Ja
00:09:12: das frage ich mich auch.
00:09:13: Nein, Kulturtreffer Das sind manchmal Dinge, die einem selber nicht so auffallen.
00:09:24: Weil der Alltag ist, man putzt das Geschäft, man kriegt die Ware, man verteilt die Sachen, die bestellt worden sind und man bestellt die Kundenbestellungen, man macht einen Kaffee, man rennt den ganzen Tag in der Gegend herunter und überlegt sich eine Veranstaltung.
00:09:38: dann macht man das, dann macht mal Flyer, dann rennt man dahin, dann hat man Termin.
00:09:43: Man hat sehr, sehr viel Alltag.
00:09:45: Und dann merkt man irgendwann einmal dass sich hier auch Leute treffen die sich vielleicht sonst nicht treffen würden.
00:09:51: denn das ist ja das was ein Ort auch sein kann weil ein Geschäft verkauft war.
00:09:56: natürlich verkauf ich Bücher und ich verkaufe einen Kaffee und ich verkauf Geschenke
00:10:02: selbst gemachten Kuchen.
00:10:03: Genau es gibt ein Kuchen Es gibt Geschenken für Leute die gern Bücher mögen aber auch so gerne nicht mehr.
00:10:09: wunderschönes Geschenkpapier sage ich gleich dazu, zum Beispiel oder diese Art und diese lustigen
00:10:16: Daten.
00:10:17: Genau!
00:10:18: Und
00:10:18: natürlich
00:10:18: lebt das davon dass ich Ware verkaufe.
00:10:22: aber so was wie eine Buchhandlung funktioniert ja auch anders denn es treffen sich hier Leute in Bezirk zufällig die Bücher mögen und das ist sowas was du aber jetzt im Alter, wenn du keine Ahnung weißt ja nicht.
00:10:35: Was macht
00:10:35: dein Nachbar?
00:10:36: Deine
00:10:36: Nachbarin.
00:10:37: Du kennst vielleicht die Leute wo die Kinder gemeinsam in die Schule gehen oder Leute die an der Kasse beim XY arbeiten.
00:10:44: also so man hat.
00:10:45: in dem Gretel kennt man einige leute weil sich die Wege kreuzt und das is halt auch ein Weg wo man sich kreuzt wo er wird dieses.
00:10:52: ach schau!
00:10:53: Du kennest auch das Buchkafirmilagier.
00:10:55: wir kaufen auch unsere Bücher da da noch mehr so ein Community-Effekt entsteht.
00:11:00: Und ich habe das, so das erste Mal seit Langem eben wieder gemerkt wie dieser Buchhandlungspreis ausgelobt wurde und wir das erfahren haben und ich es dann kommunizieren durfte.
00:11:13: und es sind so viele Leute gekommen und haben gesagt Wir freuen uns unser Buchcafé!
00:11:18: Es ist wirklich so wenn ich ihn finde auch so dass bin ja nicht Ich.
00:11:24: Ja, also natürlich bin ich die Wahnsinnige, die das wirklich da am Laufen läuft.
00:11:29: Das ist einfach so ja?
00:11:30: Da muss man ein bisschen irre sein für sowas.
00:11:32: Aber
00:11:33: das Leben von den Menschen, die hierher kommen, die es weiter empfehlen, die stolz sind drauf dass sie in ihrem Gretel im fünften Bezirk groß immer heißt.
00:11:45: Keine Ahnung.
00:11:46: Problem beziehungs- Schwach, nicht so viele reiche Leute wohnen da sehr viel hoher Ausländeramt ein und so weiter.
00:11:55: also man sagt im fünften vieles nach aber der hat halt immer noch und das verstehe ich überhaupt nicht warum so ein so ein Ruf halt ja der überhaupt nichts mit der Realität für mich persönlich zu tun hat weil ich kenne den Bezirk wirklich schon mal.
00:12:09: und ja wir haben jetzt nicht dass gut bürgerliche Publikum hier, aber die Leute lesen.
00:12:15: Die kaufen Bücher und das ist überhaupt nicht so
00:12:19: ungewöhnlich
00:12:19: wie ... als ich hier angefangen habe vor zehn Jahren hat es Leute geben, die wirklich gesagt haben was da willst du eine Buchhandlung
00:12:26: aufmachen?
00:12:27: Es sind Leute hergekommen aus der Nachbarschaftigmänntern wenn's mal anderen also wirklich irgendwie solche älteren Järn.
00:12:35: Es waren eigentlich viele, aber es waren auch ältere Damen!
00:12:37: Aber es sind so Leute die haben halt schon viel erlebt und wissen gleich sofort wenn's was Neues gibt dass das nix wird.
00:12:44: Mittlerweile sind da viele liebe Stammkunden
00:12:47: dabei.
00:12:48: Aber es ist eine Gemeinschaft und ich kann hier ja nur überleben weil ich liebe Stamkkundinnen und Stamm Kunden habe und es ist aber für viele einfach zu wissen Ich habe hier eine Buchhandlung, gibt den Leuten ein gutes
00:13:02: Gefühl.
00:13:02: Aber Kulturtreff ist ja für mich auch zum Beispiel die Lesungen, die durchgehen.
00:13:06: Genau!
00:13:06: Also die Veranstaltungen waren ja von Anfang an ein wichtiger Teil vom Bookcafé weil das Lesen ja an sich ein eher einsames Hobby ist.
00:13:18: Das macht man halt allein.
00:13:21: Und ich finde aber, dass das zum Literatur auch dazugehört.
00:13:25: Das Reden über Literatur und das vielleicht mit dem Auto oder der Autoren drüber reden und denen auch zuhören also so, dass es ein bisschen ein Erlebnis wird und dass man vielleicht auch neue Dinge entdeckt.
00:13:38: Geschichten verbinden uns alle!
00:13:40: Das ist total wurscht, ob jetzt jemand aus Syrien kommt, aus der Türkei kommt, Aus einem afrikanischen Land.
00:13:45: Wurscht woher?
00:13:47: Geschichten über Familie herkunft.
00:13:52: Und deswegen ist auch das Café, weil das Kaffee ist auch nicht, ich mir denke, ich möchte jetzt gern Wirtin sein.
00:13:57: Das will ich eigentlich überhaupt nicht!
00:14:00: Ich hatte immer gedacht, dass den Kaffebetrieb irgendwer anderer machen würde
00:14:03: und es sollte sich nie weit
00:14:04: weitergefunden haben.
00:14:07: Das war halt das Zweite für mich, weil in allen Kulturen ... durchgehend gibt es dieses Ritual.
00:14:14: Du sitzt beieinander und du trinkst etwas zusammen, einen Tee oder einen Kaffee oder irgendetwas anderes.
00:14:19: Du isst was Süßes, du blauerst.
00:14:21: über Geschichten, über dein Leben oder das Leben der anderen Person.
00:14:25: Und das bringt die Leuchte zusammen und deswegen ist es auch eine Buchhäumlung und ein Café, weil es eben dazu einladen soll, auch ein bisschen da zu bleiben.
00:14:33: Im Prinzip war die Idee für dieses Meersprache im Fünfzehnten hat Markus Steinbichler von der Gebietspetreuung in den Fünften und ich schon vor vielen Jahren ausgeheckt.
00:14:42: Es war vor Corona, dann wissen wir, Corona war nix mit Veranstaltung.
00:14:45: Dann haben wir gesagt okay gut machen wir nicht!
00:14:48: Die Idee war ein bissel dass wir alle Player, die im südlichen Teil des Fünfzehnten etwas zum Thema Mehrsprachigkeit machen.
00:14:58: Dass wir da quasi rund um den europäischen Tag der Sprache, das ist sie am sechsunzwanzigsten September jedes Jahr besonderes Programm machen heißt aber nicht muss jetzt nichts extra Neues sein sondern zb die Kinderbüchere die mehrsprachige Kinderbücherei auf der Hüteltaufer Straße, zum Beispiel.
00:15:16: Die bieten immer fremdsprachige Kinderlesungen an das ganze Jahr über.
00:15:21: Also die kommen damit rein und wir haben halt alle möglichen Akteurinnen und Akteuren.
00:15:25: Es war sinnbar
00:15:26: z.B.,
00:15:26: dabei das war dieses Sozialprojekt wo Jugendliche aus Familien, wo sie vielleicht nicht so viel Unterstützung bekommen für ihren Bildungsweg jemanden zur Seite gestellt bekommen, der oder die aus dem ähnlichen Kulturbereich kommt.
00:15:42: Schon ein bisschen älter ist, bisschen mehr Erfahrung
00:15:44: hat und die
00:15:45: helfen ihnen dann sich das gut genau.
00:15:50: Und die haben auch ein ganz großes Thema natürlich mit Mehrsprachigkeit weil da sind jetzt nicht die klassischen Wiener bildungsbürgerlichen Kinder, die da eine Unterstützung brauchen.
00:15:57: Meine ich jetzt nichts Böse aber es gibt viele Familien wo's auch gar nicht böse meinen, die Ressourcen gar nicht da sind.
00:16:04: ja also zum Beispiel die haben was gemacht.
00:16:06: Dann gibts einen Chor ex Jugoslawien-Core hier in Bezug.
00:16:10: Und wir haben eben einen Aufruf gemacht, wir haben gesagt alle die mitmachen wollen wir stellen das unter ein Dach und jede Institution jedes Geschäft auch immer kann machen was er möchte und es ist alles zum Thema Mehrsprachigkeit genau.
00:16:24: und das haben wir jetzt die letzten vier Jahre gemacht und das hat total super funktioniert.
00:16:29: und wir haben Heuer dass wir uns ein bisschen anders machen weil irgendwie muss man jetzt auch dazu sagen, dass es immer eine Ressourcenfrage wird.
00:16:38: Das machen die Leute mal extra zu ihr anderen Arbeit dazu und das wird heuer wahrscheinlich ein bisschen verkleinert werden.
00:16:46: Und dafür kann ich ein bisschen mehr Schulprojekte machen, weil das habe ich mir schon irgendwie organisiert, weil ich eben gesagt hab, ich hätte gerne etwas Nachhaltigeres im Sinn von ... Dass wir das nicht nur einmal im September machen sondern dass sich das quasi über den Herbst zieht dass wir mehrere Schreibworkshops machen.
00:17:07: Es wird geben eine Gretzeltour zu verschiedenen Geschäften, Unternehmen was auch immer wo die Kids verschiedene Berufsfelder kennenlernen weil das ist auch wichtig wenn ich der Bezirk in dem ich lebe kann ja auch ein potentieller Arbeitgeber für mich sein oder auch einmal darüber nachzudenken.
00:17:24: was möchte ich gerne machen?
00:17:26: außer Reich werden und
00:17:28: super vielen herzlichen Dank für dieses wunderschöne Gespräch.
00:17:31: liebe Romana Ledo.
00:17:33: Ich verabschiede mich auch von meinen Zuhörerinnen und Hörern.
00:17:38: Glaubt, dass mir mein erster Podcastbeitrag ganz gut gelungen ist.
00:17:42: heute mit so einer tollen Gesprächspartnerin wie der Romana Leder auf wieder höher rennen und bis bald dann mit Neuigkeiten wieder aus dem schönen Süden von Rudolfsheim VVS.
00:17:55: ich verbleibe ihre Gritzelkorrespondent in den Fünfzehn-Südkarin Elisabeth Sturm.
00:18:00: Auf Wiedersehen!
00:18:02: Das war ein wirklich gelungener Einstand von Karin.
00:18:05: Man merkt richtig, wie stolz das ganze Gretzel auf das Buchcafé Mélange die Inhaberin Romana Ledel und den österreichischen Buchhandlungspreis-sächsunzwanzig ist.
00:18:17: Absolut!
00:18:19: Und es passt perfekt zu unserem Ziel, die lebendige Kultur in unserem Bezirk sichtbar zu machen.
00:18:26: Aber sag Brigitte... Wie geht es jetzt im Sommer bei uns weiter?
00:18:30: Im
00:18:30: Juli und August begibt sich das Bezirksmuseum traditionell in die Sommerpause.
00:18:35: Das heißt, die regulären Öffnungszeiten am Montag und Freitag entfallen in dieser Zeit.
00:18:41: Aber wir lassen unsere Hörerinnen und Hörern natürlich nicht ganz alleine oder?
00:18:45: Keineswegs!
00:18:47: Wir haben einen Sonderöffnungstag für alle, die auch im Sommermuseums Luft schnuppern wollen.
00:18:52: Am Donnerstag, dem zwanzigsten August, zwei-tausendsechsundzwanzig
00:18:56: öffnen
00:18:57: wir von siebzen bis neunzehn Uhr unsere Pforten in der Rosiner Gasse Vier – Elfünfzig Wien.
00:19:03: eine wunderbare Gelegenheit unsere aktuelle Sonderausstellung in Ruhe zu besuchen und vielleicht ein kühles Getränk an unserer berühmten Bar zu genießen.
00:19:13: Und jetzt bleibt nur noch die obligatorische Frage, was gibt es in der nächsten Folge von fünfzehn Minuten über den fünften Brigitte?
00:19:23: Obwohl
00:19:23: wir Sommerpause haben, gibt es bereits am fifzenden Auguste ein ganz besonderes akustisches Highlight!
00:19:31: Es wird wieder Zeit für ein fiktives Interview.
00:19:35: Oh, ich liebe unsere fiktiven Interviews!
00:19:37: Wer wird denn diesmal zu Gast sein?
00:19:40: Diesmal
00:19:40: begrüße ich den großen Komponisten Edmund Eisler
00:19:44: Der Edmund aus Fünfhaus.
00:19:46: Da gibt es doch diese berühmte Geschichte mit seinem Namen
00:19:50: Richtig.
00:19:51: Er hieß eigentlich Edmund Samuel Eisler Mit I Aber der Theaterdirektor Wilhelm Karczak erkannte sein Talent und riet ihm, mit Y kannst du berühmt werden.
00:20:04: Und das wurde er!
00:20:06: Obwohl er in Herrn Als geboren wurde verbrachte er prägende Jahre in einer bescheidenen Wohnung in der Marie-Hilferstrasse Hundertneununddreißig in Fünffhaus nachdem sein Vater beim Börsengrach alles verloren hatte.
00:20:20: Er blieb seinem Bezirk und seiner Stadt Wien zeitlebens so treu, dass er in der NS-Zeit sogar sagte, lieber in Wien sterben als in Australien leben.
00:20:31: Er komponierte auch das Lied Das ist die Gretel von fünf Haus.
00:20:35: Aber mehr dazu hören wir dann am fünften August.
00:20:39: Das klingt nach einer faszinierenden Zeitreise.
00:20:42: Das stimmt!
00:20:44: Liebe Birgit, danke für die Moderation.
00:20:47: Es war mir wie immer ein Ehrenamt
00:20:56: Tschüss und ciao!
00:21:18: Besuchen Sie unsere Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum, verfolgen sie unsere Aktivitäten auf unserer Webseite, unserem Blog, unseren YouTube-Kanal oder auf Facebook, Instagram und Co.
00:21:30: Infos und Links finden Sie in den Show Notes.
00:21:33: Wir sind auch gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen!
00:21:37: Wir freuen uns auf die nächsten spannenden fünfzehn Minuten bei Fünfzehn Minuten über den fünften.
00:21:44: Und verabschieden uns mit der anregenden Musik von Migora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.
00:21:52: Auf Wiederhören!
00:21:53: Wir wünschen
00:21:53: Ihnen einen wundervollen Tag, wann immer Sie diese Folge auch hören
00:21:58: – Ihre Brigitte Meichel
00:22:00: und ihre Birgit Dibi.
00:22:05: Das war eine weitere Folge von «Fünfzehn Minuten
00:22:08: über den Fünfzehnten».
00:22:10: Infos und Links finden Sie in den Show-Notes.
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