#101 Grün in der Nähe haben - Eine Kleingartengeschichte auf der Schmelz
Shownotes
In der 101. Folge von „Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten“ gibt es eine Premiere:** Birgit Dhibi** (bekannt als_ „Melty“_) übernimmt erstmals die Rolle der Podcast-Interviewerin. Sie spricht mit Martina Wagner, die seit 2023 das Fototeam des Bezirksmuseums unterstützt und am Projekt _„Ganz Rudolfsheim-Fünfhaus“_ mitgewirkt hat.
Erfahren Sie im Interview mehr über die Geschichte der Kleingartensiedlung_ „Zukunft“, der größten Anlage Mitteleuropas innerhalb einer Großstadt, die bereits nach dem Ersten Weltkrieg als Kriegsgemüsegarten ihren Anfang nahm. Martina Wagner erzählt von ihrem Weg zum eigenen „Paradies“_, warum sie im Sommer fast nur noch im Garten wohnt und welche besonderen Regeln – etwa bei der Müllentsorgung – dort gelten.
Co-Moderatorin dieser Folge ist Birgit Dhibi. Skript: Brigitte Neichl.
Weitere Inhalte:
- Erzähl-Workshop: „MEINE Geschichte in UNSEREM Bezirk“ am Freitag, den 26. Juni, im Nachbarschaftszentrum.
- Sommerpause: Letzter Öffnungstag am 29. Juni mit gratis Eis.
- Nachhaltigkeit: Die 8. Kleidertausch-Party im Museum am Sonntag, den 5. Juli.
- Ausblick auf die nächste Folge: Karin Elise Sturm spricht mit den Betreibern des Buchcafé Mélange, das 2026 den Österreichischen Buchhandlungspreis erhalten hat.
Transkript anzeigen
00:00:19:
00:00:37: Hallo Birgit, bist du schon
00:00:41: aufgeregt?
00:00:43: Du
00:00:43: weißt doch ab heute beginnen neue Zeiten hier bei fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten.
00:00:50: Du bist jetzt nicht mehr nur Kommoderatorin und Kretzel-Karrespondentin sondern auch Podcastinterviewerin!
00:00:58: So wie ich und auch Karin Elise Sturm.
00:01:01: Also, wie geht es dir so bei deiner Premiere?
00:01:05: Ah das meinst du!
00:01:07: Du hast recht Ich bin ganz schön aufgeregt.
00:01:11: Das ist ja mein erstes Interview im neuen Design unseres Podcasts.
00:01:16: Ich trete da in große Fußstapfen Nämlich in deine Na.
00:01:21: jetzt übertreibt man nicht.
00:01:23: Ich denke wir haben beide die gleiche Schuhgröße.
00:01:26: Du bist bestens vorbereitet und wirst das wunderbar schaffen.
00:01:30: Und nun kannst du gleich mit der Begrüßung unserer Hörerinnen und Hörern beginnen!
00:01:35: Auch die ist ja ab heute etwas anders, auch dabei werden wir uns abwärts abwechseln.
00:01:41: Danke für deine Vorschusslorbeeren liebe Brigitte.
00:01:45: Na dann lasse die Spiele beginnen.
00:01:48: Hallo und herzlich willkommen zur hundert ersten Folge von fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten.
00:01:55: Mein Name ist Birgit Tibi.
00:01:58: Gemeinsam mit meiner Kollegin Brigitte Neichel bringen wir Ihnen Kultur, Geschichte und Gretzelgefühl direkt ins Ohr!
00:02:06: Dieser Podcast wird Ihnen präsentiert vom Bezirksmuseum Rudolfsheim-Fünfhaus dem Veranstaltungsmuseum im Herzen des fünften Bezirk.
00:02:15: Das Museum bietet Ausstellungen, Veranstaltungen und Events für Wachserne und Kinder und diesen Podcast.
00:02:23: Mehr dazu finden Sie auf www.museum-fünfzehn.at.
00:02:29: Und jetzt
00:02:30: geht's los!
00:02:31: Liebe Hörerinnen und Hörern, Meldi meldet sich das erste Mal im neuen Format und zu gegebenen Anlass gibt es heute von mir ganz viel Schmelz.
00:02:42: Dafür war ich in der Kleingartensiedlung Zukunft auf der Schmelzz bei einer lieben Kollegin aus dem Bezirksmuseum zur Besuch.
00:02:49: Magistra Martina Wagner ist seit Jahrzehnte im Museum mit dabei und sie ist schon seit langem stolze Kleingartensiedlerin auf der Schmelz.
00:02:59: Sie ist im Fototim von Bezirksmuseum tätig und hat in den letzten Jahren für das Projekt ganz Rudolfsheim-Fünfhaus mitgearbeitet.
00:03:07: Vorher möchte ich noch eine kurze Einleitung zur Geschichte der Kleingartensiedlung geben, bereits nach dem Ersten Weltkrieg entstand der Kleingeartenverein Zukunft auf der Schmelz und er ist heute Mitteleuropas größte Kleingartenanlage innerhalb einer Großstadt.
00:03:25: Bei der Gründung des Vereins mitgeholfen hat der Schrebergartenverein am Nordrand das Schmelz aus Otterkring.
00:03:32: Am Anfang wurde die Fläche paziliert und Wege angelegt.
00:03:36: Zeitnah wurde auch eine Wasserleitung gebaut.
00:03:39: In den letzten Jahren gab die österreichische Heeresverwaltung eine große Fläche für die Anlage von Kleingärten frei, die ursprünglichen Kriegs-Gemüsegärten waren somit die Vorgänger der heutigen Kleingärte.
00:03:53: Diese Fläche auf der Schmelz wuchs stetig und hatte neunzehntundzwanzig bereits einen Ausmaß von ca.
00:04:00: hundertzwirnfünfzigtausend Quadratmetern.
00:04:05: der Verein Freie Vereinigung, der Schrebergärtner Zukunft gegründet.
00:04:10: Und in den letzten Jahren wurde der Gemeinde Wien die gesamte Fläche ins Subpacht übergeben.
00:04:17: Durch einen Gemeinderatsbeschluss wurde das Areal der Kleingärten, im Jahr neunzehnundzwanzig zum Parkschutzgebiet erklärt.
00:04:25: Im Jahr neuneinunddreißig wurde der Zusammenschluss mit dem Kleingartenverein Hagen Grund realisiert und diese Anlage befand sich damals zwischen der Stutterheimstraße, der Gabelinsgasse und Kamelositegasse.
00:04:40: Nach Ende des Zweiten Weltkriegs, war unter einer neuen Vereinsleitung mit der Vereinsarbeit neu begonnen und Kriegsschäden mussten beseitigt werden.
00:04:51: Es gab bis in den Neunzehnten auch eine sogenannte Kleintier-Sektion.
00:04:57: Diese bestand aus Kaninchen, Hühnern, Ziegen und Bienen.
00:05:01: – der spätere Bundespräsident Dr.
00:05:03: Adolf Scherf spielte auch eine wesentliche Rolle in den Nachkriegsjahren.
00:05:08: Er hatte von seiner Mutter Magdalena Scherff eine Parzelle übernommen, man kannte ihn als einen begeisterten Schrebergärtner.
00:05:16: Dr.
00:05:16: Scherft setzte sich persönlich für die Anlage ein und wurde nineteenhundertsechzig zum Ehrenmitglied des Vereins.
00:05:24: Eine Ehrentafel am Schutzhaus erinnert uns noch daran.
00:05:27: seine Tochter Doktor Martha Kürle führte die Schrebergartentradition der Familie.
00:05:36: Wiener Gemeinderat wurde die Umwidmung der Kleingartenanlage von Parkschutzgebiet auf Erholungsgebiet-Kleingarten beschlossen.
00:05:45: Dies zog in Richtung der Kanalisation und Elektrifizierung für die gesamte Anlage mit sich.
00:05:51: Wenn man sich ein Luftbild der Schmelz ansieht, bemerkt man schnell den grünen Anteil der Kleingartensiedlung Zukunft.
00:05:58: Und man erkennt den Nutzen dieser Anlage als Grün-Oase mitten in der Stadt, der weit über den Wert für die KleingärtnerInnen hinausgeht weil ein großer Teil des Bezirks auch davon profitiert.
00:06:10: und jetzt geht es zum Interview in die wunderbare Kleingarten Siedlung an einem sonnigen Nachmittag im Frühling.
00:06:17: Nur der Wind, der macht sich ein bisschen bemerkbar.
00:06:20: Hallo liebe Martina!
00:06:21: Es freut mich sehr dass du mich in dein wunderbares Haus bzw.
00:06:25: Häuschen wie du es nennst in diese große Kleingartensiedlung im fünften Bezirk eingeladen hast.
00:06:31: Ja hallo Bier geht schön das du da bist, dass Du mich besuchst in meinen Bühnengarten.
00:06:36: Vielleicht noch vorweg ein paar kurze Worte zu dir was deine Aufgabe im Bezirksmuseum war bzw momentan ist.
00:06:43: Ja, ich bin eine der Fotografinnen vom Bezirksbuseum.
00:06:47: Wir haben jetzt vor kurzem abgeschlossen das Projekt alle Häuser im fünftzehnten Bezirk zu fotografieren und ja die Brigitte haben jetzt versucht dass sie noch die Brücken vom fünften Bezirk fotografieren.
00:07:00: Jetzt zur Schmelz, zur Kleingartensiedlung!
00:07:03: Du wohnst ja auch im Fünftentenbezirk nicht weit weg von der Kleingarten-Siedlung entfernt und ich denke mal das ist sicher sehr praktisch.
00:07:12: Das war am Endeffekt auch der Grund dass ich mich für die Kleingardenerlage hier entschieden habe.
00:07:18: Wann war es?
00:07:19: Und das war... Ende des Jahrhunderts ist man das Haus angeboten worden.
00:07:25: Und im Endeffekt war es in der ersten Saison hier.
00:07:28: Bald habe ich zwanzig Jahre.
00:07:30: Das heißt, du hast dich prinzipiell schon von Anfang an für ein Kleingarten interessiert und wolltest etwas gatteln?
00:07:37: Der Hintergrund war der.
00:07:39: Ich wollte einfach die Möglichkeit haben.
00:07:42: in der Nähe zu haben.
00:07:43: Und es war mir aber klar, ich habe im Sozialbereich gehört, ein Haus mit Garten in Wien wird's nicht werden.
00:07:49: und dann irgendwann einmal durch Zufall war einen Anschlag um auf der Baumgartener Höhe Kleingärten zu vergeben.
00:07:57: Dann hab' ich mal angeschaut, hat mich aber nicht gefallen.
00:07:59: und das war die Idee, ah, Kleingarten ist eine Lösung für meine Bedürfnisse.
00:08:05: So kam's
00:08:06: dazu!
00:08:08: Die Nähe hier zum Wohnort war dann für dich auch super.
00:08:12: Ja, großartig!
00:08:13: Ich wohne
00:08:14: meistens
00:08:14: von Wetterabgarten.
00:08:18: Es hängt ein bisschen vom Wetter ab.
00:08:21: Einmal war es ein ganz tolles Jahr da hab ich schon Ende April hier gewohnt und im Oktober hängt's halt davon ab wie das Wetter ist.
00:08:28: wenn man kann das Haus zwar heizen aber es ist irgendwie nicht gut isoliert.
00:08:32: also es ist unökonomisch und
00:08:35: kühl Und hat sich jetzt eigentlich in diesen bald zwanzig Jahren, die du hier Kleingärtnerin bist verändert eigentlich.
00:08:43: Hast du das Gefühl dass ich da schon was zum Besseren, zum Schlechteren ist etwas gleichgeblieben?
00:08:51: Also es hat sich nichts Wesentliches verändert muss ich sagen.
00:08:55: Es ist mit den Nachbarn hat man natürlich eine Änderung.
00:08:59: Ja
00:09:00: Und der Zeitlang waren sehr pingelig.
00:09:03: Da haben sie immer Stress gemacht, wenn er ein bisschen überhangen war oder irgendwas ausgewachsen ist.
00:09:09: Das ist besser geworden!
00:09:10: Ja also das ist entspannter?
00:09:12: Ja es ist entspanter.
00:09:13: Also sie waren da schon sehr streng.
00:09:17: Oder noch so ein Detail am Rande.
00:09:20: Es ist eine spezielle Geingartenanlage hier.
00:09:23: Man kann nur zweimal in der Woche Biomüll abgeben, Mist abgeben und Papier abgeben.
00:09:29: Sonst
00:09:30: ist alles immer versperrt und das ist halt ein bisschen unpraktisch.
00:09:34: Also ich muss das Altpapier dann heute oft in die Wohnung bringen, also das ist aber Spezielles von dieser Kleingartenanlage, dass sogar der Müllein gesperrt ist.
00:09:42: Das heißt du nützt es aber schon wirklich auch jedes Jahr in der schönen Jahreszeit aus?
00:09:48: Immer!
00:09:48: Das Übersiedeln ist immer bisschen stressig, dafür haben wir den vollen Genuss im Sommer
00:09:53: über.
00:09:54: Also im Sommer bist Du wirklich wenig in der Wohnung und sehr viel hier.
00:09:57: Ja,
00:09:57: in der Wohnung bin ich gar nicht.
00:09:59: Aber prinzipiell gehst du nur auf zehn Minuten bis zu deiner Wohnung.
00:10:03: Also das ist wirklich...
00:10:05: Ja, fünf Minuten und ich bin eine Ralfahrerin.
00:10:07: Bin ja sofort unten!
00:10:09: Ja, das ist natürlich wirklich toll.
00:10:12: Also vor allem auch wenn man eben im Herbst oder im Frühling Dinge herbringt... ...oder auch wegen der Post vielleicht dass man schaut und auch im Winter kann man mal rüber schauen ob alles in Ordnung ist.
00:10:26: Der Garten selber haben wir ja vorher schon geredet.
00:10:29: Es ist wunderbar!
00:10:30: Ich war ja schon einmal da, der hat mir jetzt schon mal wieder sehr gut gefallen.
00:10:39: ist halt für die Größe, für mich optimal ausgenutzt zu werden.
00:10:43: Also auch von der Vielfalt der Pflanzen und... wie er gestaltet ist.
00:10:49: Er ist irgendwie nicht zu wild, aber er ist auch nicht so aus meiner Sicht heraus total streng.
00:10:57: Vielleicht magst du noch ein bisschen was über den Garten erzählen die Hörerinnen und Hörerszenen ja nicht?
00:11:02: Na ja, was ich interessant finde mit dem Garten war das und dachte meine erste Saison übernommen hat war eigentlich fast nichts herinnen.
00:11:10: Ja es war ganz wenig... Marillenbaum, Bierenbaum oder Apfelbaum gibt es zum Teil nicht mehr.
00:11:17: Die sind kaputt
00:11:18: worden.
00:11:19: und ganz wenig Püsche keine Blumen und ich habe halt dann so Jahr für Jahr immer mehr gepflanzt und hab so jetzt irgendwie mein kleines Paradies.
00:11:30: Also die Rosen zum Beispiel?
00:11:31: Nein,
00:11:32: die Rosen waren schon da.
00:11:33: Das war eines der wenigen Pflanzen, die da waren.
00:11:36: aber der Großteil der Wein
00:11:38: z.B.,
00:11:39: die Kirsche, die Feige, die weißen Rosen und der Wein hinten.
00:11:44: Der Bambus ist alles, habe ich alles gepflanzt.
00:11:48: Das Hochbild
00:11:49: hinten das haben wir gemacht...
00:11:51: Mitfallte auch schon der Eingang.
00:11:52: so gut wenn man reinkommt!
00:11:53: Da sieht man auch das Bild am Haus oder im Häuschen, wie du es nennst.
00:11:59: Das beginnt ja schon bei der Türe vorne, da so schön ist.
00:12:02: Auch dass das Fahrrad steht, so verträumt dahin.
00:12:06: So richtig gut geeignetes Platz für zwei Fahrräder!
00:12:12: Nein, bin sehr glücklich.
00:12:14: Sind das auch Reise mit Pringsel?
00:12:16: Also der Bruder oder das Zebra... Das hast du so zusammen gesammelt und dekoriert.
00:12:23: Das Zebra und die Girasse.
00:12:26: Aber die Brunnen... Den haben
00:12:28: wir letztes Jahr gekauft.
00:12:29: Ja, ich kann es jeden nur empfehlen.
00:12:31: Aber das ist viel Arbeit!
00:12:32: Das muss ich schon dazu sagen.
00:12:35: Mein Mann hat immer gesagt neuer will kein Kleingarten weil das ist für Arbeit.
00:12:39: und ich habe gesagt nein es ist mir egal.
00:12:41: Ich brauche nur eine grüne Wiesen- und Büsche rundherum.
00:12:44: Das ist nicht viel Arbeit.
00:12:46: Ja, dann habe ich meine Liebe zu den Blümchen entdeckt.
00:12:51: Aber mittlerweile hat er auch eine große Freude mitgebracht.
00:12:54: Es macht ja wirklich Spaß und man freut sich da noch wenn wir das Ergebnis sehen.
00:12:58: Aber es stimmt, dass ist mehr Arbeit als man denkt.
00:13:01: Auch ein kleiner Garten macht schon Arbeit.
00:13:04: Aber wie gesagt sehr schön!
00:13:05: Man hört ja die Vogeln dazwitschern... Die Bienensummen ... Wirklich sehr ruhig.
00:13:13: Man merkt eigentlich nicht, dass man da mitten in der Stadt ist?
00:13:16: Ja
00:13:17: es ist ja die größte Kleingartenanlage im verbauten Gebiet von Europa.
00:13:21: Wahnsinn!
00:13:23: Aber ich weiß nicht das ist nicht so leicht glaube ich.
00:13:26: Wartelisten sind lang und ich habe es gelesen, dass auch momentan wieder was in Aufnahme stopp ist.
00:13:34: Wie lange bekommt man es dann eigentlich als Parkgrund?
00:13:37: Ja, für die sind das
00:13:39: in den neunundneinzig Jahren.
00:13:41: Oder vielleicht sind's mittlerweile ein bisschen weniger.
00:13:43: Ich hab's jetzt noch vorher schon erwähnt, weil es halt auch irgendwie bekannt ist und weil viele Zuhörerinnen und Zuhöre gerne hingehen oder... Wir hatten letztes Jahr das Thema Shoppen, das erste Rührschirm von Faust.
00:13:55: Ein Thema Shop mit dem Schutzhaus im Gasthaus oben.
00:13:57: Du kennst es auf jeden Fall vom Vorbeigehen und vom Durchgehen der Veranstaltungen?
00:14:02: Ja
00:14:03: also ich bin nicht oft dort.
00:14:06: Ich war früher wie ihn und jetzt hier gewohnt habe wir ja öfters im Schutzhaus als jetzt.
00:14:11: Wo ist denn Gardner?
00:14:12: Das
00:14:12: ist
00:14:13: lustig!
00:14:15: Wenn ihr dann Besuch bekommt von Freunden, dann treffen uns halt den Garten unter dem Schutzhass.
00:14:19: Aber ich finde den Garten vom Schutzhaus sehr schön.
00:14:22: zu Veranstaltungen.
00:14:24: Es ist auf jeden Fall ein schönes Schutzhaus zu haben!
00:14:29: Ja, es ist nett dass es noch gibt.
00:14:32: Das ist ja doch schon über fast hundert Jahre das es gibt.
00:14:37: Dann sagen wir mal, es war wirklich spannend und wir könnten dann noch stundenlang weiter reden über die Schmelz.
00:14:44: aber ich bedanke mich jetzt nochmal für diese nette Einladung.
00:14:49: und ja, es war sehr interessant.
00:14:52: Und ich freue mich, dass du weiterhin ein Team mitgeblieben bist und auch weiterhin aktiv bei uns ein bisschen mit arbeitest.
00:15:00: das finde ich super!
00:15:02: Dann danke dir!
00:15:03: Ja, danke Birgit!
00:15:05: Wir haben so einen Spaß gemacht über den Gangartner zu reden nicht nur hier zu sitzen sondern auch drüber zu reden.
00:15:12: Da bekommt man richtig Lust auf einen entspannten Nachmittag im Garten.
00:15:17: Vielleicht lädt uns Martina ja einmal in ihren wunderschönen Garten auf die Schmelz!
00:15:22: Ja, das wäre toll.
00:15:24: Sag mir geht was ist denn bei unserem Museum noch so los im Juni und Anfang Juli?
00:15:29: Na so einiges Brigitte... Am Freitag, dem sechsohnzwanzigsten Juni von zehn Uhr bis zwölf Uhr findet unter dem Titel Meine Geschichte in unserem Bezirk wieder ein Erzählworkshop im Nachbarschaftszentrum in der Sechshauserstraße Sechsohnsiebzig statt.
00:15:46: Wohnen oder arbeiten Sie im Fünften Bezirk?
00:15:49: Haben sie im Fünfzehnten gewohnt oder gearbeitet und haben Sie einen besonderen Bezug zu unseren Bezirs?
00:15:56: Dann teilen Sie in gemütlicher Atmosphäre Ihre Erinnerung Erzählen Sie Ihre Geschichten.
00:16:02: Gerne können sie Fotos, Uhrkunden oder kleine Gegenstände mitnehmen.
00:16:07: Am neunzwanzigsten Sechsten von siebzehn bis neunzehnt Uhr ist unser letzter Öffnungstag vor der Sommerpause und wir haben gratis Eis so lange der Vorrat reicht.
00:16:19: Lecker!
00:16:20: Und am Sonntag den fünften Siebenten zwei tausendsechsund zwanzig von elf Uhr bis achtzehn Uhr laden wir wie jedes Jahr zur Kleidertauschpartie ein.
00:16:31: Nun schon zum achten Mal, dass BM-Fünfzehn möchte den Nachhaltigkeitsgedanken unterstützen und Kleidung mit Geschichte die Chance geben neue Besitzer erinnern zu finden.
00:16:44: Die Regeln sind einfach Sie bringen gut erhaltene gereinigte Kleidungen mit und suchen sich Neues aus.
00:16:51: Auch Schuhe Taschen und Schmuck sind willkommen.
00:16:54: Bitte jeweils maximal fünf Stück beziehungsweise paar.
00:16:58: Was übrig bleibt, wird gespendet.
00:17:01: Es gibt getränke Snacks Musik und viel gute Laune.
00:17:05: Also schauen Sie vorbei Und sagen sie es weiter.
00:17:08: In der nächsten Folge gibt es dann für Karin Elise Sturm die Premiere als Podcastinterviewerin.
00:17:15: Weißt du schon worum es gehen wird Brigitte?
00:17:17: Ja!
00:17:18: Karin hat das mir bereits verraten.
00:17:20: Ihr Thema wird das Buchcafé Mélange in der Marie-Hilferstrasse twohundert fünfzehn sein, dass es zwei tausend sechsundzwanzig den österreichischen Buchhandlungspreis erhalten hat.
00:17:30: Ja davon habe ich gehört!
00:17:32: Da können wir sehr stolz sein auf unsere preisträger Buchhandlung und ich bin schon sehr gespannt auf Karin's Beitrag.
00:17:38: Na wie war diese erste neue Folge für dich?
00:17:41: Neu, ungewohnt, aufregend... Ich freue mich im Podcastteam zu sein.
00:17:46: Es war mir wie immer ein Ehrenamt.
00:17:49: Und an Sie, liebe Hörerinnen und Hörern, bleiben sie uns gewogen oder auf seinem Fünf-Hausort viel zu bieten?
00:17:56: Machen wir was draus gemeinsam!
00:17:58: Wenn Sie Ihr Wissen über die Geschichte des fünfzehn Bezirks erweitern möchten... Wenn Sie kulturelle und gesellschaftspolitische Themen schätzen, wenn sie gespannt auf interessante Menschen- und Themen aus Vergangenheit und Gegenwart im Fifzehnten Bezirk sind, dann sehen Sie bei uns richtig.
00:18:14: Besuchen Sie unsere Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum, verfolgen Sie unsere Aktivitäten auf unserer Webseite, unserem Blog, unserem YouTube-Kanal und auf Facebook, Instagram und Co.
00:18:25: Infos und Links finden Sie in den Schornots.
00:18:28: Wir sind auch gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen!
00:18:32: Wir freuen uns auf die nächsten spannenden fünfzehn Minuten bei Fünfzehn Minuten über den Fifzehnten und verabschieden uns mit der anregenden Musik von Negora, und der berauschenden Stimme von Michael Stark.
00:18:46: Auf Wiederhören!
00:18:47: Wir wünschen Ihnen einen wundervollen Tag.
00:18:50: Wann immer Sie diese Folge auch hören?
00:18:53: Ihre Brigitte Neichel
00:18:54: Und ihre Brigitte
00:18:56: Dibbel.
00:18:59: Das war eine weitere Folge von «Fünfzehnt
00:19:01: Minuten über den Fünfzehnte».
00:19:04: Infos und Links finden Sie in den Show-Notes.
00:19:07: Und auf www.museumfünfzehn.at.
00:19:09: slash Podcast.
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