Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten

Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten

DER Kultur-Podcast aus Wien Rudolfsheim-Fünfhaus

Rudolfsheim-Fünfhaus hat seinen eigenen Podcast!

Im Fokus sind interessante Menschen & Themen aus Vergangenheit und Gegenwart des 15. Wiener Gemeindebezirks. Betrieben wird "Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten" von der ehrenamtlichen Leiterin des Bezirksmuseums Rudolfsheim-Fünfhaus, Brigitte Neichl. Mehr Infos unter www.museum15.at

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00:00:00: Intro

00:00:37: Heut feiern wir ein kleines Jubiläum. Welches denn, Maurizio? Na heute haben wir doch die 20. Folge. Ah ja stimmt!

00:00:45: Du weißt ja, ich habs nicht so mit den Zahlen.

00:00:48: 20 Folgen, Wahnsinn! Dann wünschen wir uns jetzt einfach virtuell alles Gute. Danke! Vielen Dank für Deine Unterstützung, Maurizio! Und vielen Dank auch an Sie liebe Hörerin, lieber Hörer!

00:01:01: Hallo und herzlich willkommen zur 20. Folge von Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten.

00:01:09: Mein Name ist Brigitte Neichl. Schön, dass Sie wieder eingeschaltet haben und bei dieser Episode dabei sind.

00:01:15: Die heutige Folge gestalte ich wieder in bewährter Weise gemeinsam mit meinem Kollegen Maurizio Giorgi. Heut gibt's ja den zweiten Teil derGgrätzelheld*innen-Folge. Stimmt's Brigitte? Ja genau.

00:01:29: Heute gibt's noch jede Menge spannender Infos. Wenn Sie erst jetzt einsteigen - in Folge 19 gibt's den ersten Teil.

00:01:37: Kann's losgehen, Maurizio? Ich bin bereit!

00:01:45: Jetzt haben wir die Margit, die Silvia und die Stefanie gehört und so wie Du am Anfang gesagt hast, liebe Brigitte, auch Du bist ja

00:01:53: ausgewählt worden, nominiert worden als Grätzelheldin. Und jetzt darf ich auch Dich bitten, dass Du kurz ein bisschen beschreibst, warum bist Du unsere Grätzelheldin? Ja, weil ihr mich ausgewählt habt. dafür

00:02:05: bedanke ich mich und da freue ich mich auch sehr darüber. Und ich glaube, es hat ein bisschen was damit zu tun, dass ich seit

00:02:12: 25 Jahren ehrenamtlich im Bezirksmuseum tätig bin. Könnte sein (lacht). Genau, richtig!

00:02:19: In dieser Zeit habe ich sehr viele Projekte begonnen. Sehr viel mit Kindern gemacht. Es gibt das Projekt KinderKulturtreffpunkt 15, wo es immer wieder Aktionen für Kinder gibt. Eine Kinder-Festwoche z.b.

00:02:33: Und auch interaktive Workshops mit Volksschulklassen. Oder jetzt gerade habe ich auch im Projekt mit der

00:02:39: Volksschule Friedrichsplatz. Das ist jetzt auch ein bisschen schwierig, das jetzt weiterzuführen. Aber wir haben da auch Ideen, wie wir das gestalten.

00:02:46: Die Lehrerin ist ja in Kontakt mit den Kindern zu Hause und da werden wir schauen, dass wir da so kleine Aufgaben an die Kinder geben.

00:02:53: Wir hatten fünf Termine geplant, drei haben wir durchführen können, das heißt, da haben wir Material und den Rest versuchen wir jetzt einfach zu improvisieren. Das ist jetzt gleich die

00:03:04: Antwort, wie das jetzt mit Corona ist. Ansonsten haben wir sehr viele Veranstaltungen, hatten

00:03:09: muss man jetzt dazu sagen, derzeit ist ja gesperrt. Auch unsere Sonderausstellung, wo wir sehr viel Arbeit und Mühe

00:03:17: reingesteckt haben und die wir gerne gezeigt hätten - zu Kinos, Theater und Varietés in 15. Bezirk - die konnte nicht eröffnet werden.

00:03:25: An dem Tag hat quasi diese Sperre begonnen. Aber es wird ja auch einmal eine Zeit nach Corona geben,

00:03:33: man wird sie dann live sehen können, aber bis dahin haben wir eine Online oder eine virtuelle Führung habe ich gemacht. Genau, am Tag der Eröffnung war ich doch dort, aber alleine.

00:03:43: und hab durch die Ausstellung geführt und habe das dann auf den Social-Media-Plattformen verbreitet. Dann - habe ich vorher auch schon erzählt - planen wir einen

00:03:52: ONLINE Vortrag, einen ersten, um mal zu schauen, ob wir das

00:03:57: so wie jetzt wir hier uns treffen, dass wir das auch schaffen mit mehreren Leuten, die einem Vortragenden zuhören. Ja, was mache ich noch?

00:04:05: Weil da Kleidertausch-Party gefallen ist. Das haben wir auch. Wir haben ganz viele Sonderveranstaltungen, Spaziergänge, Kultur-Spaziergänge, eine open mic night - das sind jetzt alles Dinge, die halt derzeit leider nicht stattfinden können,

00:04:18: aber es wird wieder kommen. Ja und so versuchen wir einfach, unserer Aufgabe als Kultur-Drehscheibe im Bezirk

00:04:25: gerecht zu werden. also einfach ein Ort zu sein,

00:04:28: wo man sich treffen kann, wo man auch Ideen schmieden kann, wo man Projekte entwickeln kann. Ja, den Podcast habe ich noch vergessen. Genau, deshalb sitzen wir ja jetzt auch hier, vor unseren Geräten zu Hause und sprechen miteinander.

00:04:43: Seit Februar 2019 haben wir auch einen eigenen Podcast. Der heißt Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten.

00:04:49: Das Thema ist: interessante Menschen und Themen aus Rudolfsheim-Fünfhaus aus Vergangenheit und Gegenwart. Quasi

00:04:58: die Klammer, die das jetzt auch zusammenhält, wo wir jetzt wieder hier gelandet sind, wo wir sind, bei unserem Podcast. Danke Brigitte! Und ich darf nochmal auch sagen an alle Heldinnen - die jetzt hier vertretend bei diesem Podcast sind - auch noch mal ein ganz, ganz herzliches Dankeschön!

00:05:12: Ja danke für die Idee, können wir sagen. Es ist gut, dass die Menschen erfahren, was sich so tut im Bezirk und dass es

00:05:21: sehr, sehr viele Einzelpersonen, aber auch Teams oder eben auch Organisationen gibt, die sich darum bemühen, dass wir alle es besser haben.

00:05:31: Ihr habt da ja mal so eine eine Idee entwickelt, wie man das auch vor den Vorhang holen kann. Und ich glaube jetzt gerade auch in Zeiten wie diesen und dieser speziellen Zeit, sehen wir auch, wie

00:05:41: bei ganz vielen Menschen, noch so viel Engagement wächst und sich einzusetzen für andere. Und ich glaub,

00:05:49: dass wir da auch einen schönen Start auch gemacht haben, wie es das noch gar nicht gab und jetzt mit einfach auch noch anderen Leute mehr aufzeigt, dass

00:05:56: nicht immer alles selbstverständlich ist. Gut, dann kommen wir zur 3. Frage und die hat bei meinem Podcast

00:06:02: immer speziell mit dem 15. Bezirk zu tun. Jetzt haben wir ja natürlich schon sehr viel über den 15. gesprochen,

00:06:08: aber vielleicht machen wir noch eine Abschlussrunde, wo wir alle folgendes beantworten -  ist auch zum Teil schon gefallen - Was macht denn 15. Bezirk einzigartig toll

00:06:17: auch und gerade angesichts der derzeitigen Krise? Also das hast Du ja schon ein bisschen angesprochen, Claudia. Welche speziellen Herausforderungen gab und gibt es -

00:06:27: also jetzt nicht nur coronaspezifisch, sondern prinzipiell. Und wie geht es mit unseren Aktivitäten weiter - nach Corona?

00:06:34: Magst Du wieder beginnen, Margit? Ja gerne, danke, Brigitte. Also, wir jetzt eh schon von allen gehört haben, ist Rudolfsheim-Fünfhaus ein sehr, sehr sehr bunter lebenswerter und vielfältiger Bezirk. Wir haben ja erwähnt, dass die Fairplay-Teams

00:06:52: heuer ihr zehnjähriges Jubiläum - wienweites 10-jähriges Jahres-Jubiläum feiern. Wir im 15. Bezirk waren das erste ganzjährige Fairplay-Team und ich glaub, das ist ganz genau auch, was unseren Bezirk ausmacht.

00:07:06: Es gibt eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen den Entscheidungsträger*innen und allen voran der Bezirksvorstehung und dem Bezirksvorsteher Gerhard

00:07:16: Zatlokal, die eigentlich immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Bezirks-Bevölkerung haben und außerdem - wie wir jetzt sehen - sind alle wichtigen Institutionen,

00:07:25: Vereine und Akteurinnen im Bezirk so intensiv miteinander vernetzt, und es werden so viele Entscheidungen getroffen, die für die Menschen im Bezirk gut sind und denen zugute kommen. Und die sie

00:07:38: in weiterer Folge auch wegweisend für die Stadt Wien entwickeln.

00:07:42: Und das braucht es auch, weil wir haben nach wie vor auch im Bezirk viele Menschen, die Unterstützung brauchen und Ansprache in vielen, vielen Lebensbereichen.

00:07:52: Und wir rechnen damit, dass es nach der Corona-Krise sicherlich mehr sein werden.

00:07:59: Danke. Danke auch, ja. Also, ich nehme den 15. Bezirk deswegen besonders wahr, weil er ja auch - wie wir wissen - der ärmste Bezirk ist oder

00:08:09: einer der ärmsten Bezirke. Und auch einer der jüngsten Bezirke. Und arm macht auch oft sehr kreativ.

00:08:16: Und bzw. ja strukturell der 15. ein Arbeiterbezirk, ein klassischer Arbeiterbezirk.

00:08:23: Und man hat einfach auch früher nicht so viel Geld gehabt im 15., den öffentlichen Raum zu

00:08:28: gestalten, um ihn zu pflegen oder große Parks anzulegen. Also bis auf den Auer-Welsbachpark, gibt es keine klassischen alten Park, große Freiräume. Und das nehme ich als positiv wahr. Da gibt es einfach viel

00:08:41: Nachholbedarf, viel Potenzial, viel engagierte Bürger*innen, aktive Bürger*innen, glaub ich auch, BewohnerInnen. Und schön ist auch

00:08:49: im 15. Bezirk finde ich auch, dass nicht nur die Bewohner*innen besonders aktiv sind, sondern auch die Bezirkspolitik. Das nehm ich schon auch sehr deutlich wahr, dass hier viel Umsetzungsbereitschaft von Seiten des Bezirks ist.

00:08:59: Es gibt ganz viele so - man nennt es glaub ich so - bottom-up Projektem also, wo wirklich die Bürger*innen was initiieren.

00:09:08: Un der Ball dann aber aufgenommen wird und wirklich Dinge umgesetzt werden. Also nicht nur unser Platz. Es gibt noch viele

00:09:19: andere Beispiele. Und - ich kenn mich jetzt in den anderen Bezirken nicht so aus - aber ich glaub, das zeichnet den 15. auch aus. Und wie wird es bei euch weitergehen,

00:09:20: nach Corona? Wir wollen auf jeden Fall unsere "Nimm Platz - Freiluftküche" dann ins Leben rufen, die wir ja jetzt vorbereiten. Das ist ja eben jetzt der Anlass. Das ist ja auch, was den 15. auszeichnet, dass er so wahnsinnig heterogen ist. Ich glaub, das ist ganz ungewöhnlich. Weil

00:09:37: ursächlich ist er ein günstiger Bezirk, deshalb ist hier der Anteil an Zuwanderung sehr hoch. Inzwischen siedeln sich aber jetzt auch Künstler

00:09:44: und Mittelstandsfamilien jetzt an. Es wird irgendwie noch bunter. Und wir haben das Gefühl, jetzt braucht es einfach einen starken Input, diese Bevölkerungsschichten auch zusammenzubringen. Nachdem es eben wenig

00:09:55: Plätze und Parks gibt, glauben wir, dass unser Projekt da ein ganz guter Anlass sein könnte, einfach diese Verbindungen zu knüpfen und diesen kulturellen Reichtum

00:10:04: dann auch leben zu können. Unsere neue Grätzel-Korrespondentin hat ja gesagt,

00:10:09: der Bezirk erinnert sie an das East Village von New York, darum hat die vorvorige Podcast-Folge auch so geheißen: Das East Village von Wien.

00:10:17: West Village eigentlich. Das hört sich halt

00:10:23: nicht so cool an. Wie geht's mit der Gebietsbetreuung weiter? Was gefällt euch? Ja, ich kann mich all dem nur anschließen, was schon genannt worden ist. Der Bezirk - ist es ein spannender Bezirk. Diversität - Die Menschen, die hier wohnen, leben und ganz viel machen und auch die Bezirkspolitik. Was

00:10:42: mir jetzt noch wichtig ist, zu sagen, wie geht's

00:10:44: mit uns, mit dem Projekt und unseren Aktivitäten weiter: Wir haben noch ganz viel vor mit unseren Grätzelheld*innen und zwar sie zu präsentieren und gebührend zu feiern. Es wird einen Spaziergang geben durch das Grätzel - bei dem besondere Stationen,

00:10:57: Aktionen

00:10:58: und unsere Held*innen präsentiert werden. Es wird eine Outdoor-Ausstellung geben in vier Parks, die einige Wochen hängen wird. Wir werden bei uns im Stadtteilbüro in der Sechshauserstraße auch eine Vernissage eröffnen. Die wird 

00:11:12: auch einige Wochen bei uns im Büro zu sehen sein - mit den Held*innen, um sie vorzustellen.

00:11:17: Auch einen kurzen Abschnitt noch einmal - Was haben sie gemacht - aufzuzeigen. Es wird eine Diskussionsrunde geben mit Vertreter*innen aus unterschiedlichen Bereichen zum Thema Zivilgesellschaft, Nachbarschaft, Ehrenamt und 

00:11:29: Beteiligung. Ja, der Termin dieser Veranstaltungsreihe war ursprünglich geplant

00:11:34: für Mai. Aufgrund der aktuellen Situation hoffen wir, dass wir - wir sind jetzt noch zuversichtlich - wir hoffen, dass wir noch.

00:11:43: vor dem Sommer präsentieren können und damit starten können. Also unbedingt bitte dranbleiben. Informationen gibt's - wie gesagt - auf unserer Webseite www.gbstern.at 

00:11:53: oder über den Newsletter oder einfach bei uns anrufen. Weil, das habe ich vorhin vergessen zu sagen, wir sind natürlich auch jetzt alle erreichbar. Ganz normal zu unserem Öffnungszeiten,

00:12:03: 14.00-18.00, telefonisch und per Mail. Danke schön. Brigitte, sagts Du uns auch noch, was ist für Dich das

00:12:10: Besondere, das Einzigartige, das spannende am 15. Bezirk?

00:12:15: Also ihr habt es jetzt eh schon genannt. Das ist genau dieses Bunte, dieses Vielfältige und dass man das Gefühl hat, man kann hier noch was machen. Es ist nicht alles schon fertig und fix, und alle machen das, was sie immer schon machen und es gibt 

00:12:29: keinen Spielraum. Das ist das Besonderes für mich, dass man das Gefühl hat, hier kann man noch was

00:12:35: verändern, verbessern, sich beteiligen. Und wie es weitergeht bei uns:

00:12:41: Also wir werden - sobald die Sperren wieder aufgehoben sind - werden wir halt wieder öffnen, werden auch versuchen, Veranstaltungen zu machen. Wobei ich glaube, dass das halt eine Weile dauern wird, bis die Menschen wieder

00:12:53: den Mut finden, so in den größeren Ansammlungen zusammen zu sein. Es ist es ja doch eine Verunsicherung da. Aber wir haben jetzt eben unser zweites Standbein -

00:13:04: das virtuelle.

00:13:06: Das haben wir ja immer schon ein bisschen gehabt - mehr als andere Bezirksmuseen - und das werden wir jetzt einfach ausbauen und werden schauen, dass wir das vielleicht auch gleichwertig mit den

00:13:15: live vor Ort Veranstaltungen verankerten. Wir werden das natürlich alles verlinken, alle eure Webseiten, eure Kontaktdaten. Jetzt bedanke ich mich sehr herzlich,

00:13:26: dass ihr dabei wart, bei diesem Experiment, bei dieser Premiere von einer

00:13:31: Podcast-Aufnahme von einem Podcast-Interview nicht vor Ort,

00:13:36: nicht live, sondern übers Internet. Ich glaube, es ist ganz gut gelungen, war schon sehr gut und es war vor allem sehr authentisch und wir haben ja was zu sagen, und wir haben

00:13:45: was geschaffen, und getan und das haben wir doch präsentiert. Und ich glaube, dass das auch so rüberkommen wird dann

00:13:52: in der Endfassung der Folge. Ja vielen Dank! Super!

00:13:56: War sehr spannend! Lasst es euch allen gut gehen! Bin schon gespannt! Tschau! Alles Gute, bleibt's gesund! Ja, ihr auch! Passt auf auf euch! Tschüß! Tschau!

00:14:15: Na, Du Grätzelheldin, Du, wie sieht es denn aus mit unserem Online-Standbein. Selber Held (lacht)! Na ja;

00:14:22: Du weißt ja, dass wir am 17.04. unsere erste ONLINE open mic night über ZOOM angeboten haben. Ja, das war cool! Ich durfte ja auch moderieren.

00:14:33: Wir hatten wirklich spannende Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wenn wir Sie jetzt neugierig gemacht haben -

00:14:38: Sie können eine Aufzeichnung der open mic night ansehen. Den Link finden Sie im Blogartikel zu dieser Podcast-Folge.

00:14:46: Und heute am 24.04. gibt es ja gleich den nächsten ONLINE-Vortrag. Ja genau!

00:14:53: Um 17:30 Uhr spricht Anton Tantner über "Wien zur Zeit Maria Theresias". Unsere Grätzelkorrespondentin ist heut nicht hier? Nein! Karin ist erst wieder in unserer nächsten Folge dabei,

00:15:06: die am 15. Mai erscheint. Worum wird's da gehen, Brigitte? Das wird dich sehr freuen, Maurizio, Michaela und Jimmy werden zu Gast sein.

00:15:15: Die kennst du ja schon vom letzten Mal. Waren das die mit den lustigen Quarantänegedichten? Genau die! Da freue ich mich aber diesmal schon besonders! Ich bin gespannt, was die sonst noch so alles Kreatives machen.

00:15:28: Ich habe Dir wieder eine kleine Überraschung mitgebracht. Hör mal!

00:15:32: Hallo, wir sind Michaela und Jimmy. Wir haben wieder Gedichte mitgebracht aus dem 15., für den 15.

00:15:41: Ich gehe zum Bezirksmuseum,

00:15:43: brauch Bewegung, sitz nämlich sonst nur ewig und furchtbar untätig rum. Es ist die Tür verschlossen, ich fühle mich dämlich dumm. Die Hand, ich spüre sie pochen auf der Suche nach Bestätigung.

00:15:55: Die Klinke: Kühl und trocken, auch der Seiteneingang ist daneben zu.

00:15:59: Ich würg an einem Knochen, fühl' mich wie ein Schäferhund: Ich gehe weiter in die Gasgasse, trage brav Maske über meinem trägen Mund.

00:16:08: Plötzlich bin ich baff, es liegt von mir ein fabelhafter Platz, hey! Und er lädt mich ein: Nimm Platz! Denn die Kraft, die da hier wachst, bricht hart die Art sich grad ja nicht zu treffen und sie macht:

00:16:18: Das Leben bunt. Du suchst den roten Faden? Klasse, versuch's mal in der Jadengasse.

00:16:25: Während ich mit der Hanne quatsche in der Tannengasse beobachten wir die kranke Pranke einer Wanderkatze.

00:16:34: Sie ist schon gefangen lange in einer großen Kanne, prangert das Leben an. Es klangen und bangten da noch mehr Wanderkatzen.

00:16:44: Wir horchen den verzweifelten Mieze-Chor Mit unseren vorbeigehenden Schmiegeohren und Verweilen dann leise vor den noch lebenden Meisen.

00:16:54: Die heiser weinende Wanderkatzen meiden.

00:16:59: Wieder sehr gelungen! Rudolfsheim-Fünfhaus hat viel kreatives Potential. Ja, liebe Hörerinnen und Hörer. Rudolfsheim-Fünfhaus hat viel zu bieten.

00:17:10: Machen wir was draus - gemeinsam.

00:17:13: Ich freue mich auf die nächsten spannenden 15 Minuten bei Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten

00:17:21: und verabschiede mich mit der anregenden Musik von Nigora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.

00:17:25: Auf Wiederhören! Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Tag. Ihre Brigitte Neichl Outro